Wespenplage

Die Wespe

Originalbilder von gestern… nur an verschiedenen Tischen 😉

Ich mag ja wirklich jedes Tier, außer vielleicht dieses hier.
Dieses Brummen, das Gesurre macht mich irre, macht mir kirre.
Flirrig fliegt der Wesp umher, man weiß gar nicht, was will denn der.
So schnell kann doch keiner gucken, wie die hin und weg sich ducken.
Dieses Zucken, dieses Rucken macht, dass mir die Finger jucken.
Mir macht nur die Wespe Spaß, die man fängt in einem Glas.

Ob das an den Farben liegt? Ich mag das Tier nicht, das da fliegt.
Nein, ich mag die Wespe nicht. Die Wespe sticht, die Wespe sticht!

Ach die Wespen, ach die Wespen, woll’n uns testen, woll’n uns testen.
Hetzen uns durchs Eiscafé, ach ihr Stich tut wirklich weh.
Was macht die Wespe in der Frühe, macht es was wenn man sie schlüge?
Ach, ich mag die Wespe nicht, ich glaub das Tier ist nicht ganz dicht.
Bleiben sie im Honig kleben, ham‘ sie nicht mehr lang‘ zu leben;
Klebt sie in der Marmelade schlägt sie Flügel: Jammerschade!

Ob das an den Farben liegt? Ich mag das Tier nicht, das da fliegt.
Nein, ich mag die Wespe nicht. Die Wespe sticht, die Wespe sticht!

Lass meine Becher online schicken, will dann unsere Cola trinken.
Pinkelt in den Obstsalat, geht dann wenn der Ober naht.
Will nur essen und nicht zahlen, wäscht den Teller, nicht den Kahlen.
Und wenn sie dann nach Hause fliegt, nimmt sie mehr mit als sie wiegt.
Wenn sie sich am Brot verheben, musst du ihnen nichts vergeben.
Sitz‘ daneben, freu‘ dich stille, es ist der Wespe eigener Wille.
Fliegen sie dir in die Tasse? Könnt’s sie retten – nö ach‘ lasse!
Komm schon, sag’s ihr ins Gesicht: „Nein, ich mag dich Wespe nicht!“

Ob das an den Farben liegt? Ich mag das Tier nicht, das da fliegt.
Nein, ich mag die Wespe nicht. Die Wespe sticht, die Wespe sticht
Nein, ich mag die Wespe nicht. Ich mag das Tier nicht, das da fliegt

Nein, ich mag die Wespe nicht!

Interpret: Wir sind Helden

einfach mal so

… sacken lassennervennahrung
Eine ältere Dame steht im Selbstbedienungsrestaurant in der Schlange
und holt sich eine Terrine Erbsensuppe.
Am Tisch stellt sie fest, dass die Wurst fehlt.
Sie stellt die Terrine ab und reklamiert an der Theke.
Selbstverständlich bekommt sie einen Teller mit der fehlenden Wurst.

Wieder zurück, sieht sie,
dass an ihrem Tisch ein Schwarzer sitzt und ihre Erbsensuppe probiert.

Die alte Dame überlegt: ‚Was tun?‘

Weil sie sich keinesfalls in den Verdacht
der Ausländerfeindlichkeit bringen will,
setzt sie sich zu dem Schwarzen an den Tisch.

Sie zerteilt die Wurst in kleine Stücke,
die sie je zur Hälfte
dem jungen Farbigen in die Suppenterrine
und sich in den Teller füllt.

Dann holt sie sich noch einen zweiten Löffel und eine Kelle,
füllt sich Suppe in ihren Teller,
und beide essen gemeinsam den Erbseneintopf.

Der junge Mann lacht, steht zwischendurch auf
und besorgt zwei Glas Bier.

Man prostet sich zu,
und nach einem gemeinsamen Kaffee
verabschiedet der junge Mann sich höflich.

Ein wenig trauert die alte Dame ihm nach.

Sie will jetzt auch gehen und langt nach ihrer Handtasche.
Doch die ist verschwunden!

Um Himmels willen. Ein Dieb?

Nach verzweifelter Suche findet sich endlich die Tasche –
am Nachbartisch.

Und da steht auch die Terrine mit ihrer Erbsensuppe.

Und langsam beginnt die alte Dame zu begreifen…