Rosen – süßer Duft

Der Rosen süßer Duft genügt,
man braucht sie nicht zu brechen –
und wer sich mit dem Duft begnügt,
den wird ihr Dorn nicht stechen.
(Friedrich Martin von Bodenstedt)
Eine alte Geschichte erzählt von Eva und Adam,
die aus dem Paradies vertrieben werden.
Sie gehen so traurig und sind so unsäglich betrübt.
Da erbarmt sich sogar der strenge Engel am Tor
zum Garten über die beiden und übersieht freundlich,
wie Eva sich noch schnell
eine Ranke im Garten Eden bricht,
damit sie ihr Haar zusammenbinden kann
und eine kleine Erinnerung
an die wunderbare Pracht im Paradies hat.
Als ihr Mann später den ersten Acker in der Welt
umbricht und bestellt,
pflanzt Eva den Zweig aus dem Garten
in die gelockerte Erde.
Sie wärmt ihn mit dem Hauch ihrer Seufzer
und begießt ihn mit ihren zahlreichen Tränen,
bis er zu wachsen beginnt.
Zuerst zeigen sich schmerzhafte Dornen,
aber dann wunderbare Blüten,
die an die Schönheit im Paradies erinnern.
So blüht das Leben jenseits von Eden auf,
nicht ohne Klagen und Seufzer,
nicht ohne Tränen und Dornen,
und doch sind die wunderbaren Rosen
die Zeichen der Schönheit Gottes und seiner Welt.

(Verfasser leider nicht bekannt)

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manchmal, wenn …


Manchmal, wenn ich traurig bin
hör ich dieses Lied
und warte dann, ganz hoffnungsvoll
was mit mir geschieht

es schleicht sich in die Seele ein
und repariert die Welt
und lässt mich dankbar fühlen
daß es nichts von „traurig“ hält

Die Irrungen und Wirrungen
gehen verloren in Harmonien
ich laß dunkle Gedanken ziehn

Manchmal wenn ich traurig bin
hör ich dieses Lied
und zu guter Letzt ist einfach
das hier was geschieht
zu guter Letzt ist einfach das hier
was ich spür

Aus dem Album: Achtung, von PUR

FÜR DICH …

FÜR MICHFÜR ALLE

Ich schenke dir einen Stern

Wenn Du mal mutlos bist
Und da ist dann einer der sagt:
Du schaffst es !

Wenn Du Fehler machst
Und da ist dann einer der sagt:
Versuche es nochmal !

Wenn Du traurig bist
Und da ist dann einer der sagt:
Ich halte Dich !

Wenn Du Dich überfordert fühlst
Und da ist dann einer der sagt:
Ich helfe Dir !

Auch wenn Du glücklich bist
Ist da einer der sagt:
Ich freue mich für Dich !

Diese kleinen Gesten sind Sterne,
Sterne die nicht nur am Himmel leuchten….
….sondern auch
in den Herzen ❤ der Menschen !

mir reicht’s

nachdem inzwischen so viele Blogger ihre Seiten schlossen,
teils sogar komplett löschten…

verschwinde auch ich nun ziemlich traurig,
auf unbestimmte Zeit

in dem so oft zitierten „Sommerloch“Wenn man Abschied nimmt
geht nach unbestimmt
mit dem Wind wie Blätter wehn.

Singt met Abschiedsleed
dat sich om Fernweh drieht
om Horizonte, Salz un Teer.

Wer singe Püngel schnürt
söök wo’e hinjehührt
hätt wie ne Zochvuel nit nur ei Zohuss.

Man lässt vieles hier
Freund ich danke dir
für den Kuss, den letzten Gruß.

Ich will weitergehn
keine Träne sehn
so ein Abschied ist lang noch kein Tod.

Niemals geht man so ganz
irgendwas von mir bleibt hier
es hat seinen Platz immer bei dir.

Interpret: Trude Herr

Es war einmal

ein kleiner Engel.
Dieser Engel wurde auf die Erde entlassen noch bevor er fliegen konnte.
Also kam es wie es kommen musste und er stürzte ab.
Viele Jahre lang war der Engel einsam, bekam Angst vor den Menschen
und ihrer Welt.weihnachtsengel-hanne
Er war verzweifelt und traurig.
Er verstand nicht, wie die Menschen in einer solch kalten Welt leben konnten und wie sie es schafften, glücklich zu sein.
Doch auch das lernte er schnell.
Denn die Menschen kümmerten sich einfach nur um sich, nicht um die anderen, denn das wäre Schwäche, das könnte sie zum scheitern bringen.

Jeder Mensch lebte in seiner eigenen kleinen Welt, umgeben von einer rosa Seifenblase, die sie von nichts ankratzen ließen.
Und dieser kleine Engel lebte zwischen den Menschen und ihren Welten.
Niemand interessierte sich dafür, wie es dem Engel ging,
oder wieso er so traurig war.
Seine Flügel waren vom Sturz auf die Erde gebrochen.
Also konnte er nicht zurück.
Ihm bleib nur die Einsamkeit

Eines Tages begegnete der kleine Engel einem Menschen, der anders war.
Er sah den Engel und fragte ihn was los sei, wieso er traurig sei,
und er sah auch die gebrochenen Flügel.
Er hatte keine Angst davor, dass seine Seifenblase zerplatzen könnte
und nahm den Engel bei sich auf.
Er gab ihm ein Zuhause, Liebe, Geborgenheit und er versuchte
des Engels Flügel zu heilen.
Er pflegte den kleinen Engel, obwohl es ihm selbst schlecht ging.
Dieser Mensch zeigte dem Engel,
dass die Menschen nicht nur grausam sein können.

Und der Engel begann etwas Neues zu entdecken. Die LIEBE.
Der Engel liebte diesen Menschen, so wie der Mensch den Engel.

Doch es kam dazu, dass der Mensch seine Hoffnung verlor
und schwächer wurde.
Das machte den Engel sehr traurig, denn er hatte Angst
den Menschen zu verlieren.

Eines Tages verließ für einen kurzen Augenblick auch den Engel die Hoffnung und der Mensch, sowie der Engel begannen zu fallen.
Aber das konnte der Engel nicht zulassen!
Da war dieser Mensch, der ihm so vieles zeigte, für ihn da war
und ihm zeigte, was LIEBE ist!
Der Mensch den er liebte, mehr als sich selbst, für den er alles,
wirklich alles tun würde!

Erst im Fallen bemerkte der Engel, dass er Flügel hat.
Also gab er alles.
Er strengte sich an, versuchte zu fliegen.
Seine Flügel waren noch immer verletzt, doch wenn er dem Menschen in die Augen sah, wenn er seine Nähe spürte, kam die Hoffnung zu ihm zurück.
Und in jedem dieser Augenblicke, so klein sie auch waren,
bewegte der Engel leicht die Flügel.
Es tat furchtbar weh, aber er gab nicht auf, denn er hatte diesen wundervollen Menschen an seiner Seite.

Der kleine Engel mit den verletzten Flügeln kämpft um jeden Zentimeter den die beiden an Höhe gewinnen konnten.
Er hielt den Menschen genau so fest, wie der Mensch den Engel.
Denn selbst wenn ihn manchmal die Hoffnung verließ,
war ihm jetzt eines klar.

Wenn es sich nicht lohnen würde, für die LIEBE zu kämpfen
und alles zu geben.
Für was denn dann?frohes_fest_0016

So ist das Leben

sagte der Clown,
und malte sich mit Tränen in den Augen,
ein strahlendes Lächeln ins Gesicht.clown7

Häufig spiele ich den Clown.
Ein Lachen im Gesicht,
ein Späßchen auf den Lippen
und dahinter verbergen sich Tränen,
viele ungeweinte Tränen.
Natürlich ist das nicht fair.
Aber mal ganz ehrlich:
Wer sieht schon gerne Tränen?

(von Annegret Kronenberg)

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Bist du nicht auch ein Clown
versteckst dich hinter einer Maske
aus Freud und Leid

Bist du nicht auch ein Clown
zeigst Gefühle, Zärtlichkeit
nur durch deine Maske siehst nur du

Bist du nicht auch ein Clown
ausgelassen und fröhlich
aber innen ängstlich und traurig

Bist du nicht auch ein Clown
heiter und munter
und in deinem Inneren hoffst du auf bessere Tage

Bist Du nicht auch ein Clown
lachst lieber
obwohl dir zum Heulen zumute wäre

Bist du nicht auch ein Clown?

Lach über dich selber

denn dies macht das Leben leichter.
Autor: © Gerhard Ledwina
(Nr. 503 aus Band 17)

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