auf dem Weg

vor zwei Wochen als „Elterntaxi“ zum Münchner Flughafen 😉
nutzten wir die Gelegenheit zumindest mal für 2 Stunden
unterwegs die sehr schöne Stadt Freising zu besuchen.
Freising ist die Älteste und jüngste Stadt an der Isar.

Von der bronzezeitlichen Höhensiedlung bis zur modernen Universitätsstadt.
Was mich etwas irritierte waren die vielen Bären in der Stadt,
wie ich es bisher nur von Berlin her kannte.

Sogar der emeritierte Papst Benedikt XVI. hat ihn auf seinem Wappenschild verewigt.
Der Legende nach soll der Heilige Korbinian, Freisings erster Bischof und Begründer der Diözese, auf einer Reise nach Rom einem wilden Bären begegnet sein. Dieser hatte ihm sein Packpferd gerissen. Der Gottesmann befahl dem Bären, ihm die Lasten zu tragen.
Der folgte brav, mit Gepäck auf dem Rücken, bis nach Rom,
wo Korbinian den Bären entließ.

Der Dom St. Maria und St. Korbinian in Freising
– oft verkürzt und inoffiziell auch Mariendom genannt –
war Kathedralkirche und Bischofssitz des früheren Bistums Freising,
bevor es zunächst 1803 aufgehoben und 1821 als Erzbistum München und Freising neu begründet und nach München verlegt worden war.
(Quelle Wikipedia)

eine runde Sache

war gestern ein Besuch des Skulpturengartens in Erlangen,
unserer fränkischen kreisfreien Universitätsstadt
im Regierungsbezirk Mittelfranken des Freistaates Bayern.
Der Bildhauer Heinrich Kirchner, der am 12. Mai 1902 in Erlangen geboren wurde
und am 3. März 1984 in Pavolding im Chiemgau starb,
ist seiner Geburtsstadt zeit seines Lebens sehr verbunden gewesen.
Er gehört zu den bedeutenden süddeutschen Bildhauern seiner Generation.

Mit 17 großformatigen Bronzeplastiken ist der Garten am Südhang des Erlanger Burgbergs als einziger Skulpturengarten seiner Art dem Werk eines einzigen Künstlers gewidmet.

Skulptur ist die Kunst der Buckel und Höhlungen, die Kunst,
die Formen im Spiel von Licht und Schatten darzustellen.
(Auguste Rodin)

Der Mensch und die Natur im Bezug zum Göttlichen,
standen für Kirchner im Mittelpunkt seiner Kunst.

Ein idyllisches Fleckchen Natur mit Blick über die Hugenottenstadt … und dieses süße Eichhörnchen stellte sich unterwegs kurz in Pose. 😀

Freiheit ist …

ein Gut,
das durch Gebrauch wächst,

durch Nichtgebrauch dahinschwindet.
(Carl Friedrich Freiherr von Weizsäcker)
Endlich ist nun auch wieder unser Botanischer Garten in der Universitätsstadt Erlangen,
zumindest für den Außenbereich geöffnet,
wo ich gestern ganz herrlich die Seele baumeln lassen konnte. 🙂

Das Leben ist nicht ein Problem, das gelöst,
sondern ein Geheimnis, das gelebt werden muss
(Thomas Merton)
Friede beginnt damit,
dass jeder von uns sich jeden Tag um Seinen Körper
und Seinen Geist kümmert.
(Thích Nhất Hạnh)