Verzeihen und vergessen

Was unsere Seele
am schnellsten und schlimmsten abnützt,
das ist:
Verzeihen ohne zu vergessen.
(Arthur Schnitzler)

Dove non c’e amore e perdono la strada diventa chiusa
Sinngemäß: Ein Weg ohne Liebe und Vergebung
ist eine Sackgasse
von einem Pfarrer in Pisa

kleine Weihnachtsgeschichte

wichtelfenster-hanne Der kleine Wichtel         war schon alt, sehr alt und er hatte schon viele Weihnachten erlebt.

Früher, als er noch jung war, ist er oft in der Adventszeit in das Dorf gegangen und überraschte die Menschen mit kleinen Geschenken.

Er war lange nicht mehr im Dorf gewesen. Aber in diesem Jahr wollte der kleine Wichtel wieder einmal die Menschen besuchen.

So machte er sich schließlich auf den Weg, setzte sich vor das große Kaufhaus der nahegelegenen Stadt und beobachtete still und leise das rege Treiben
der vorbei eilenden Menschen.

Die Menschen suchten Geschenke für ihre Familien und Freunde.

Die meisten Menschen kamen gerade von der Arbeit
und hetzten eilig durch die Straßen.

Die Gedanken des kleinen Wichtels wanderten zurück zu jener Zeit, wo es noch keine elektrischen Weihnachtsbeleuchtungen gab und er überlegte, ob die Menschen damals auch schon mit vollen Tüten durch die Straßen geeilt sind?

Nun, die Zeiten ändern sich, dachte der kleine Wichtel und schlich unbemerkt aus der überfüllten Stadt hinaus, zu dem alten Dorf, wo er früher immer gerne gewesen ist.

Er hatte genug von hetzenden Menschen, die scheinbar keine Zeit hatten.

Ist die Adventszeit nicht eine ruhige und besinnliche Zeit?

So kam er an das alte Haus in dem schon viele Menschen gewohnt hatten.
Früher war dieses Haus sein Lieblingshaus gewesen.

Früher, als es noch kein elektrisches Licht gab und die Menschen ihr Haus
mit Kerzen erleuchteten.

Er erinnerte sich, dass sie auch keine Heizung hatten und die Menschen Holz ins Haus schafften, um es warmzuhalten.

Er sah damals während der Adventszeit immer wieder durch das Fenster und beobachtete jedes Jahr dasselbe.

An manchen Abenden sah er die Mutter und Großmutter Plätzchen backen. Der Duft strömte durch das ganze Haus und drang sogar zu ihm nach draußen.

Der Vater und der Großvater machten sich auf, um im Wald einen Weihnachtsbaum zu schlagen und ihn mühevoll nach Hause zu bringen.

Es war kalt und sie freuten sich beim Heimkommen auf den warmen Tee,
den die Mutter gekocht hatte.

Oftmals saßen die Menschen zusammen, um gemeinsam zu singen und der Großvater erzählte den Kindern spannende Geschichten.

Die Kinder konnten es kaum erwarten, bis die Großmutter auf den Speicher stieg, um die Weihnachtskiste zu holen, denn das tat sie immer erst kurz vor Weihnachten.

In dieser Kiste gab es viel zu entdecken.

Sterne aus Stroh, Kerzen, Engel mit goldenem Haar und viele andere kostbare Dinge.

Aber das war schon lange her und es war eine andere Zeit.

Eine Zeit des gemeinsamen Tuns, eine Zeit miteinander, eine Zeit füreinander.

Von seinen Gedanken noch ganz benebelt, sah der kleine Wichtel auch heute durch das Fenster des alten Hauses und entdeckte die Familie, wie sie gemeinsam um den Adventskranz saß und der Vater den Kindern eine Geschichte vorlas.

Nanu, dachte der kleine Wichtel, eine Familie, die nicht durch die Straßen hetzt. Menschen die Zeit miteinander verbringen und die ihr Haus mit Kerzen erleuchten.

Ja, heute ist eine andere Zeit,
aber auch heute finden Menschen wieder füreinander Zeit.

Dem kleinen Wichtel wurde es ganz warm ums Herz
und er schlich leise und unbemerkt dorthin, woher er gekommen war.denke-an-dich

 

jedem seine Welt

….und jedem seinen Traum
Wenn nichts mehr euch mehr hält
verlasst ihr Zeit und Raum
Wohin der Weg auch führt
verlernt ihr nie den Mut
Ein Herz, das kennt kein Halten
wenn es ein andres suchtgut_schlecht-hanne Die Zeit rinnt durch unsere Hände, schneller als es uns lieb ist.
Verschont nichts und niemand, auch das was du liebst nicht.
Und im Augenblick der Stunde wünsche ich mir nichts mehr
als dass dieser Raum die Zeit los wär…
(Silbermond – Songtext „Sehen wir uns wieder“)

yin_yang-hanne

Nichts ist unmöglich;

es gibt Wege,
die aus jeder Situation führen,
und wenn unser Wille stark genug ist,
werden wir immer die notwendigen Mittel finden.
Es ist oft lediglich eine Ausrede,
wenn wir sagen Dinge seien unmöglich.
(Francois de la Rochefoucauld)Wege.hanne Versuchst du den Weg zur Wahrheit
mit dem Verstand zu finden,
erweist sich das als unmöglich.
Sobald du den Verstand jedoch fahren lässt,
sind da keine Hindernisse mehr da.

ein Lächeln für dich ツ

Revolution der Liebe...hanneEs war ein kleines Lächeln, das machte sich auf den Weg,
um zu sehen, ob es nicht jemanden fände, bei dem es wohnen könnte.

Es traf ein kleines Augenzwinkern, das auch nicht viel größer war.

Sofort fühlten die Beiden sich zueinander hingezogen.
Sie gaben sich die Hand und gingen gemeinsam weiter.

Sie waren noch nicht sehr weit gegangen,
da trafen sie zwei kleine Lachfältchen.

Die fragten wohin der Weg ginge und gingen mit.

Da kamen sie in einen großen Wald und unter einem Baum sahen sie eine alte Frau sitzen, die alleine war und sehr traurig aussah!

Die Vier verständigten sich kurz und guckten,
ob die Frau noch Platz für sie hätte.

Heimlich und lautlos versteckten sich die zwei Lachfältchen und das Augenzwinkern unter den Augen und das Lächeln
krabbelte in die Mundwinkel der Frau.

Da kitzelte es die alte Frau, sie stand auf und merkte plötzlich, dass sie nicht mehr traurig war und sie ging hinaus aus dem Wald auf eine große Wiese, wo es hell und warm war.

Dem ersten Menschen den sie traf schenkte sie befreit ein kleines, klitzekleines Lächeln
und zwinkerte dabei mit den Augen,
und die Lachfältchen fühlten sich richtig wohl!

Lächelwunder.Hanne

im Dunkeln

…wenn der Himmel weintim Dunkeln.Hanne.shadow

Wieso stehst du da im Dunkeln
Und wo ist dein altes Feuer
Der Glanz in deinen Augen
Ist längst erloschen

Und wo ist der alte Krieger
Der das Licht gefangen hat
Der gekämpft hat um zu lieben
Das Herz weit offen

Lass die Drachen wieder steigen
Hol die Bilder von der Wand

Manchmal siehst du einen neuen Weg
Erst dann wenn du ihn losgehst
So was kann man nicht verlieren
So was kann man nur vergessen

Es wird Zeit dich zu erinnern
Wie du dich geträumt hast

Du wirst tanzen so als wärst du Musik
Du wirst leben so als gäbe es kein zurück
Du wirst lieben so als ob’s kein morgen gibt
Denn die Sonne ist da
Auch wenn der Himmel weint

Machst du alles wie immer
Kommt das Selbe dabei raus

Du wolltest immer hoch hinaus
und jetzt klebst du am Boden

Es gibt immer schwere Zeiten
Das gehört einfach zum Leben
Und wer lieben will der braucht viel Mut
Achte auf die Zeichen

Du wirst tanzen so als wärst du Musik
Du wirst leben so als gäbe es kein zurück
Du wirst lieben so als ob’s kein morgen gibt
Denn die Sonne ist da
Auch wenn der Himmel weint

Fliegen kann man auch im Regen
Geh dem Leben jetzt entgegen
Denn wenn du ganz unten bist
Geht es nur nach oben

Egal wie hart es kommt
Du findest einen Weg daraus
Egal wie tief du fällst
Du findest deinen Weg nach Haus

Egal wie hart es kommt
Du bist noch da
du hast die Kraft
egal wie tief du fällst
Der letzte Berg wird auch geschafft

Du wirst tanzen so als wärst du Musik
Du wirst leben so als gäbe es kein zurück
Du wirst lieben so als ob’s kein morgen gibt
Denn die Sonne ist da
Auch wenn der Himmel weint.

(Songtext Interpret: Peter Maffay)

dancer

Ich LIEBE dieses Lied!! 🙂