trautes Heim

Glück allein.
So sah und empfand ich gestern diesen Anblick auf meinem Weg zum Arzt,
was ich dann mit dem Handy fotografierte.
Das Männchen hütete hier brav das Haus,
während das Weibchen eigentlich die Eier ausbrüten sollte…Wieder zuhause angekommen, bestätigte sich meine Vermutung,
dass auch in diesem Jahr wieder Meisen in meinem Nisthäuschen für Nachwuchs sorgen
und gerade wohl die Eier ausbrüten 😀 Während den Frostnächten zum Glück noch nicht geöffnete Blüten der Magnolie,
entwickeln nun ihre ganze Pracht …
und auch ansonsten tut sich inzwischen überall so vieles,
was den Frühling einfach bezaubernd und die Seele glücklich macht! ❤

kleiner Kohlweißling

inzwischen ziemlich lädierter C-Falter als Dauergast
„Zum Mitleiden gab die Natur vielen ein Talent,
zur Mitfreude nur wenigen.“
(Friedrich Hebbel)

Konfuzius sagte:
Zufriedenheit bringt auch in der Armut Glück.
Unzufriedenheit ist Armut, auch im Glück. 😉

nur Gerede ? ;-)

Die Macht der Worte
Ein Nachbar hatte über Herrn Schmidt schlecht geredet
und die Gerüchte waren bis zu Herrn Schmidt gekommen.
Er stellte den Nachbarn zur Rede.
„Ich werde es bestimmt nicht wieder tun“, versprach der Nachbar.
„Ich nehme alles zurück, was ich über Sie erzählt habe.“
Herr Schmidt sah den anderen ernst an.
„Ich habe keinen Grund, Ihnen nicht zu verzeihen“, erwiderte er,
„jedoch verlangt jede ungute Tat ihre Sühne.“
„Ich bin gerne zu allem bereit“, sagte der Nachbar zerknirscht.
Herr Schmidt erhob sich, ging in sein Schlafzimmer
und kam mit einem großen Kopfkissen zurück.

„Tragen Sie dieses Kissen in Ihr Haus,
das 100 Schritte von meinem entfernt steht“, sagte er.

„Dann schneiden Sie ein Loch in das Kissen und kommen wieder zurück,
indem Sie unterwegs immer eine Feder nach links und nach rechts werfen.
Dies ist der Sühne 1. Teil.“ Der Nachbar tat wie ihm geheißen.
Als er wieder vor Herrn Schmidt stand und ihm die leere Kissenhülle überreichte,
fragte er:
„Und der 2. Teil der Buße?“
„Gehen Sie jetzt den Weg zu Ihrem Haus zurück
und sammeln Sie alle Federn wieder ein.“

Der Nachbar stammelte verwirrt:
„Ich kann doch unmöglich all die Federn wieder einsammeln!
Ich streute sie wahllos aus, warf eine hierhin und eine dorthin.
Inzwischen hat der Wind sie in alle Himmelsrichtungen getragen!
Wie könnte ich sie alle wieder einsammeln?“
Herr Schmidt nickte ernst: „Das wollte ich hören.
Genauso ist es mit der üblen Nachrede und den Verleumdungen.
Einmal ausgestreut, laufen sie durch alle Winde und wir wissen nicht, wohin.
Wie kann man sie also einfach zurücknehmen?“

(Verfasser unbekannt)

im alten Jahr

nochmal Danke sagen,
Danke für alles was gut war und schön!
Jede Krise birgt auch ihre Chance, heißt es so weise.
Auch diese Krise könnte eine positive Wirkung auf die Menschen haben,
weil viele jetzt bewusster handeln und achtsamer miteinander umgehen.
Familie und Freunde rücken mehr in den Fokus.
Und eine gute Gemeinschaft kann wie ein Leuchtturm sein,
wenn man mal die Orientierung auf seinem Weg verloren hat …
Lieben Dank an Alle,
die mich auch hier treu durch das Jahr begleiteten,
mit mir lachten, mich trösteten, mir zugehört
und auch Mut zugesprochen haben.
Die ohne Wenn und Aber schöne,
aber auch mal traurige Stunden mit mir teilten.
Von ganzem Herzen ❤ Danke an alle,
die mir hier das Kostbarste schenkten …
IHRE ZEIT

Für das neue, hoffentlich bessere Jahr 2021
wünsche ich Euch allen nur das Beste!
Gesundheit, Glück und
Zufriedenheit.

neue Wege

Seit einigen Wochen bekomme ich ständig bei der Bearbeitung in WordPress,
sowie auch bei von mir bevorzugten Bildbearbeitungsprogrammen Hinweise,
dass ab Dezember Flash-Player nicht mehr unterstützt wird.
Weshalb ich meine ganz eigene Art mit meinen Bildern zu bloggen
wohl neu überdenken muss und das kann eventuell dann dauern … 🙄
Aber ein chinesisches Sprichwort sagt:
Besser auf neuen Wegen etwas stolpern,
als in alten Pfaden auf der Stelle zu treten. 😉
Wer vom Ziel nicht weiß,
kann den Weg nicht haben,
wird im selben Kreis
all sein Leben traben;
kommt am Ende hin,
wo er hergerückt,
hat der Menge Sinn
nur noch mehr zerstückt.

Wer vom Ziel nichts kennt,
kann’s doch heut erfahren;
wenn es ihn nur brennt
nach dem Göttlich-Wahren;
wenn in Eitelkeit
er nicht ganz versunken
und vom Wein der Zeit
nicht bis oben trunken.

Denn zu fragen ist
nach den stillen Dingen,
und zu wagen ist,
will man Licht erringen;
wer nicht suchen kann,
wie nur je ein Freier,
bleibt im Trugesbann
siebenfacher Schleier.

(Christian Morgenstern)

Alle Kultur …

ist Erweiterung unseres Bewusstseins.
Erkannte bereits der Begründer der „Analytischen Psychologie“ Carl Gustav Jung. 😉
Auch wenn nicht nur in unseren Regionen vernünftigerweise fast alle Festlichkeiten und traditionellen Ereignisse wegen COVID-19 abgesagt wurden, finden bei uns in Franken inzwischen zumindest wieder vereinzelt sehr schöne kulturelle Veranstaltungen,
mit strenger Einhaltung der aktuellen Bestimmungen für die Sicherheit aller dabei, statt.
Weshalb ich am Wochenende meine zum Geburtstag geschenkt bekommenen Eintrittskarten, nicht wie ursprünglich vorgesehen in der zur Burg Rabenstein gehörenden Sophienhöhle, sondern im großen,
gut zu belüftenden Festsaal der Burg einlösen konnte.
  🙂

Im Vielklang mit der Natur.
Auf dem Klangteppich der Wildnis“ heißt das Projekt,
mit dem beide Künstler 2020/21 durch Deutschland touren.
Singschwäne des Unteren Odertals werden ebenso zu musikalischen Akteuren,
wie Geburtshelferkröten aus dem Nationalpark Kellerwald-Edersee.
Das Künstlerpaar reiste durch die 16 deutschen Nationalparks,
um typische Geräusche und Tierlaute, sogenannte Soundscapes, aufzunehmen
und diese künstlerisch zu verarbeiten.

Die Natur zeigt uns die Vergänglichkeit und den Neubeginn.
Auch wenn es jetzt trist und grau ist, ist das Bunte schon auf dem Weg.
Jede ruhige Minute, die du in der Natur verbringst
gibt dir unendlich viel Kraft und Energie.

Spuren am Weg


Es war einmal ein Vater, der zwei Söhne hatte.
Je älter und gebrechlicher er wurde, desto mehr dachte er über sein Leben nach.
Und manchmal kamen ihm Zweifel, ob er seinen Söhnen wohl
das Wichtigste für ihr Leben weitergegeben hatte.
Weil ihm diese Frage nicht losließ, beschloss der Vater seine Söhne
mit einem besonderen Auftrag auf eine Reise zu schicken.
Er ließ sie zu sich kommen und sagte:
“Ich bin alt und gebrechlich geworden.
Meine Spuren und Zeichen werden bald verblassen.

Nun möchte ich, dass Ihr in die Welt hinaus geht und dort Eure ganz persönlichen
Spuren und Zeichen hinterlasst.”
Die Söhne taten, wie ihnen geheißen und zogen hinaus in die Welt.
Der Ältere begann sogleich eifrig damit, Grasbüschel zusammenzubinden,
Zeichen in Bäume zu schnitzen, Äste zu knicken und Löcher zu graben,
um seinen Weg zu kennzeichnen.
Der jüngere Sohn jedoch sprach mit den Leuten, denen er begegnete,
er ging in die Dörfer und feierte, tanzte und spielte mit den Bewohnern.
Da wurde der ältere Sohn zornig und dachte bei sich:
“Ich arbeite die ganze Zeit und hinterlasse meine Zeichen, mein Bruder aber tut nichts.”
Nach einiger Zeit kehrten sie zum Vater zurück.
Der nahm dann gemeinsam mit seinen Söhnen
seine letzte und beschwerliche Reise auf sich,

um ihre Zeichen zu sehen.
Sie kamen zu den gebundenen Grasbüscheln.
Der Wind hatte sie verweht und sie waren kaum noch zu erkennen.
Die gekennzeichneten Bäume waren gefällt worden und die Löcher,
die der ältere der beiden Söhne gegraben hatte,
waren fast alle bereits wieder zugeschüttet.
Aber wo immer sie auf ihrer Reise hinkamen,
liefen Kinder und Erwachsene auf den jüngeren Sohn zu und freuten sich,
dass sie ihn wiedersahen und luden ihn zum Essen und zum Feiern ein.
Am Ende der Reise sagte der Vater zu seinen Söhnen:
“Ihr habt beide versucht, meinen Auftrag, Zeichen zu setzen
und Spuren zu hinterlassen, zu erfüllen.

Du, mein älterer, hast viel geleistet und gearbeitet,
aber deine Zeichen sind verblichen.
Du, mein jüngerer,
hast Zeichen und Spuren in den Herzen der Menschen hinterlassen.
Diese bleiben und leben weiter.”

(Stiegler Herbert, nach einem afrikanischen Märchen)

wichtig zu wissen !

Ein Jeder
hat im Leben
sein Päckchen zu tragen –
ein Jeder trägt es auf seine Art.
Du wirst nicht gefragt
was kannst du ertragen
bist du zart besaitet
oder gefestigt und hart.
Ein Jeder
prägt eine Lebensspur –
auf seinem Weg, wo das Leben ihn führt.

Egal was auch kommt  – bleib immer nur Du

und deine Seele zu verletzen
lass dabei niemals zu !

Denn das Leben ist so schön,
wenn auch nicht immer gerecht –
wichtig ist du kannst stets sagen
ich bin wahr und auch echt!

die Adventszeit

ist eine Zeit, in der man Zeit hat, darüber nachzudenken,
wofür es sich lohnt, sich Zeit zu nehmen.
(Gudrun Kropp)
Kurze Tage und die langen Nächte in der Adventszeit
machen diese Zeit zu etwas Besonderem.
Die vielen Lichter, ein kleiner Ersatz für das wenige Leuchten des Himmels.
Eine Zeit der Sehnsüchte und Hoffnungen, die den Weg weisen können 
und auch Begeisterung, die wieder mehr an Bedeutung gewinnt,
weil in ihr die Liebe wohnt.
Was kann es Schöneres geben,
als den Zauber dieser Zeit zu genießen.

endlich Urlaub ☀

… in greifbarer Nähe …
unter der Sonne Andalusiens, am schönen blauen Meer


Erforsche die Welt,
denn es gibt keinen anderen Weg,
der Wahrheit auf die Spur zu kommen.
(Seneca)
Der Sinn des Reisens besteht darin,
die Vorstellungen mit der Wirklichkeit auszugleichen,
und anstatt zu denken, wie die Dinge sein könnten,
sie so zu sehen, wie sie sind.
(Samuel Johnson)

Lasst es euch auch möglichst gut gehen
und bis denne wieder…

alles menschlich ;-)

Manchmal – steht man sich nur selbst im Weg
Manchmal- ist es auch für so manches zu spät
manchmal – möchte man einfach ganz laut schreien
manchmal – auch still und in sich selbst gekehrt sein
manchmal – geht man besser auf Distanz im Leben
manchmal – möchte man von sich fast alles geben
manchmal – verliert man mitunter auch sein Ziel
manchmal – vergisst man, was man überhaupt will
manchmal – sagt man zu vieles von sich offen aus
manchmal – macht so mancher auch Böses daraus
manchmal – zieht man sich dann nur noch zurück
manchmal – verlässt man sich auch auf sein Glück
manchmal – genügt für manches ein ganz kleiner Stoß
manchmal – überlegst du, halt ich fest oder lass ich los
manchmal – wird dir plötzlich so manches bewusst
manchmal – ziehst aus manchem du einen Entschluss
manchmal – weiß man nicht, wohin das Leben führt
manchmal – ein Gefühl, das uns innerlich berührt
manchmal – auf der Suche nach sich selbst
manchmal – versperrt man sich selbst
den klaren Blick auf
die Welt.

Und manchmal genügt auch schon eine kleine Ruhepause
im Herzen der Natur
um wieder zu unserer eigenen Mitte zu finden.