schöner Spaziergang

am Altwasser der Regnitz,
wie ich es im vorherigen Beitrag zum Projekt bereits andeutete
am vergangenen Sonntag bei sonnigen 33 Grad

auf der Sportinsel in Forchheim,
einer Kreisstadt in unserer Region Oberfranken.

Leichtigkeit
Stille
Beweglichkeit
sind die drei Schlüsselwörter,
welche die Qualität des Krafttieres Libelle am besten versinnbildlichen.

Als Krafttier ist die Libelle von Bedeutung,
weil sie Leichtigkeit in unser Leben bringt.
Sie selbst ist sehr wendig und gleitet still durch die Lüfte.
Sie macht uns vor, wie man Gefahren aus dem Weg geht,
Herausforderungen meistert und Hindernisse überwindet.
Bei uns in Bayern sind zur Zeit noch Ferien, dann auch noch Geburtstag usw.
weshalb meine Zeit für bloggen und auch Besuche in Euren Blogs,
vor allem auch Kommentare von mir zu den Beiträgen knapp bemessen ist.
Familie geht nunmal immer vor und deshalb…
Lasst es Euch gut gehen und gebt Bitte gut auf Euch acht!!!

Treue Begleiter

weiß ich nicht nur in meinem direkten Umfeld sehr zu schätzen.
Wie auch dieses niedliche Rotkehlchen im Garten,
das offenbar bald wieder ein Nest mit Eiern füllt.
Dieses Mal jedoch nicht in meinem Blumentopf, aber ganz bestimmt in der Nähe.
Hinzu kam nun auch noch ein Hausrotschwanz,
eine Singvogelart aus der Familie der Fliegenschnäpper
und etwas kleiner als der Haussperling,
den ich vorgestern zufällig auf meiner Wäscheleine entdeckte.
Wenn man die richtigen Begleiter im Leben hat,
wird jeder Weg ein Erlebnis.
Stets findet Überraschung statt,
da, wo man’s nicht erwartet hat.
(Wilhelm Busch)
So wie ich nun, nachdem die Blüten im Frühjahr erfroren waren,
mit vielen wunderschönen Blüten an meiner Magnolie freudig überrascht wurde! 😀 ❤

stille deinen Durst

mit Wasser,
deinen Wissensdurst mit Informationen
und den Durst deines Gewissens mit Wahrheit.
Sagt ein altes Sprichwort, das ich auch irgendwie passend
zum so schönen wöchentlichen Projekt von Roland,
bei ROYUSCH-UNTERWEGS empfand.

>>„Wöchentliche Fotochallenge“ #21<<

Der einundzwanzigste Begriff lautet: Wasser
und mein Bild dazu zeigt die stille Idylle an einem kleinen Gewässer,
aber auch den Rettungsring, falls Gefahr im Wasser droht.„Wasser gibt nach, aber erobert alles.
Wasser löscht Feuer aus oder, wenn es geschlagen zu werden droht,
flieht es als Dampf und formt sich neu.
Wasser spült weiche Erde fort oder,
wenn es auf Felsen trifft, sucht es einen Weg, sie zu umgehen.
Es befeuchtet die Atmosphäre, so dass der Wind zur Ruhe kommt.
Wasser gibt Hindernissen nach, doch seine Demut täuscht,
denn keine Macht kann verhindern,
dass es seinem vorbestimmten Lauf zum Meer folgt.
Wasser erobert durch Nachgeben; es greift nie an,
aber gewinnt immer die letzte Schlacht.“

Diese Zeilen eines unbekannten Verfassers aus dem 11. Jahrhundert
sollten wir uns alle verinnerlichen,
zum Umdenken und entsprechendem Handeln herausfordern…

Wasser ist Leben und ohne Wasser würde es kein Leben geben.
Aber Wasser kann auch zerstören und Leben auslöschen,
was nun durch diese schrecklichen Flutkatastrophen
wieder
ganz klar verdeutlicht wurde!

Freiheit

liegt jenseits der Mauern, die wir selbst errichten!
Gestern lief mir ein Schäfer mit seiner Herde über den Weg,
was mich, warum auch immer, zu diesem etwas tiefsinnigen Beitrag inspirierte. 😉
Eine kleine Geschichte vom Brückenbauen

Ein Vater und sein Sohn lebten friedlich und in völliger Eintracht.
Sie lebten von dem Ertrag ihrer Felder und Herden.
Sie arbeiteten miteinander und teilten gemeinsam, was sie ernteten.
Alles fing durch ein kleines Missverständnis an.
Dann kam es zu gegenseitigen Vorwürfen.
Eine immer größer werdende Kluft bildete sich zwischen ihnen,
bis es zu einem heftigen Streit kam.
Fortan mieden sie jeglichen Kontakt
und keiner sprach mehr ein Wort mit dem anderen.
Eines Tages klopfte jemand an der Tür des Sohnes …
Es war ein Mann, er suchte Arbeit.
„Kann ich vielleicht einige Reparaturen bei Ihnen durchführen?“
„Ich hätte schon Arbeit für dich“, antwortete der Sohn.
„Dort, auf der anderen Seite des Baches steht das Haus meines Vaters.
Vor einiger Zeit hat er mich schwer beleidigt.
Ich will ihm beweisen, dass ich auch ohne ihn leben kann.
Hinter meinem Grundstück steht eine alte Ruine,
und davor findest du einen großen Haufen Steine.
Damit sollst du eine zwei Meter hohe Mauer vor meinem Haus errichten.
So bin ich sicher, dass ich meinen Vater nicht mehr sehen werde.“
„Ich habe verstanden“, antwortete der Mann.
Dann ging der Sohn für eine Woche auf Reisen.
Als er wieder nach Hause kam, war der Mann mit seiner Arbeit fertig.
Welch eine Überraschung für den Sohn!
So was hatte er nicht erwartet.
Denn anstatt einer Mauer hatte der Mann eine schöne Brücke gebaut.
Da kam auch schon der Vater aus seinem Haus,
lief über die Brücke und nahm seinen Sohn in die Arme.
„Was du da getan hast, ist einfach wunderbar!
Eine Brücke bauen lassen, wo ich dich doch schwer beleidigt hatte!
Ich bin stolz auf dich und bitte dich um Verzeihung.“
Während Vater und Sohn Versöhnung feierten,
räumte der Mann sein Werkzeug auf und schickte sich an, weiterzuziehen.
„Nein, bleib doch bei uns, denn hier ist Arbeit für dich!“, sagten sie ihm.
Der Mann aber antwortete:
„Gerne würde ich bei euch bleiben,
aber ich habe noch anderswo viele Brücken zu bauen …“
Alles kann im Leben eine Brücke sein –
ein liebes Wort sowie auch ein Lächeln,
das wir einander schenken. 🙂 ❤

trautes Heim

Glück allein.
So sah und empfand ich gestern diesen Anblick auf meinem Weg zum Arzt,
was ich dann mit dem Handy fotografierte.
Das Männchen hütete hier brav das Haus,
während das Weibchen eigentlich die Eier ausbrüten sollte…Wieder zuhause angekommen, bestätigte sich meine Vermutung,
dass auch in diesem Jahr wieder Meisen in meinem Nisthäuschen für Nachwuchs sorgen
und gerade wohl die Eier ausbrüten 😀 Während den Frostnächten zum Glück noch nicht geöffnete Blüten der Magnolie,
entwickeln nun ihre ganze Pracht …
und auch ansonsten tut sich inzwischen überall so vieles,
was den Frühling einfach bezaubernd und die Seele glücklich macht! ❤

kleiner Kohlweißling

inzwischen ziemlich lädierter C-Falter als Dauergast
„Zum Mitleiden gab die Natur vielen ein Talent,
zur Mitfreude nur wenigen.“
(Friedrich Hebbel)

Konfuzius sagte:
Zufriedenheit bringt auch in der Armut Glück.
Unzufriedenheit ist Armut, auch im Glück. 😉

nur Gerede ? ;-)

Die Macht der Worte
Ein Nachbar hatte über Herrn Schmidt schlecht geredet
und die Gerüchte waren bis zu Herrn Schmidt gekommen.
Er stellte den Nachbarn zur Rede.
„Ich werde es bestimmt nicht wieder tun“, versprach der Nachbar.
„Ich nehme alles zurück, was ich über Sie erzählt habe.“
Herr Schmidt sah den anderen ernst an.
„Ich habe keinen Grund, Ihnen nicht zu verzeihen“, erwiderte er,
„jedoch verlangt jede ungute Tat ihre Sühne.“
„Ich bin gerne zu allem bereit“, sagte der Nachbar zerknirscht.
Herr Schmidt erhob sich, ging in sein Schlafzimmer
und kam mit einem großen Kopfkissen zurück.

„Tragen Sie dieses Kissen in Ihr Haus,
das 100 Schritte von meinem entfernt steht“, sagte er.

„Dann schneiden Sie ein Loch in das Kissen und kommen wieder zurück,
indem Sie unterwegs immer eine Feder nach links und nach rechts werfen.
Dies ist der Sühne 1. Teil.“ Der Nachbar tat wie ihm geheißen.
Als er wieder vor Herrn Schmidt stand und ihm die leere Kissenhülle überreichte,
fragte er:
„Und der 2. Teil der Buße?“
„Gehen Sie jetzt den Weg zu Ihrem Haus zurück
und sammeln Sie alle Federn wieder ein.“

Der Nachbar stammelte verwirrt:
„Ich kann doch unmöglich all die Federn wieder einsammeln!
Ich streute sie wahllos aus, warf eine hierhin und eine dorthin.
Inzwischen hat der Wind sie in alle Himmelsrichtungen getragen!
Wie könnte ich sie alle wieder einsammeln?“
Herr Schmidt nickte ernst: „Das wollte ich hören.
Genauso ist es mit der üblen Nachrede und den Verleumdungen.
Einmal ausgestreut, laufen sie durch alle Winde und wir wissen nicht, wohin.
Wie kann man sie also einfach zurücknehmen?“

(Verfasser unbekannt)

im alten Jahr

nochmal Danke sagen,
Danke für alles was gut war und schön!
Jede Krise birgt auch ihre Chance, heißt es so weise.
Auch diese Krise könnte eine positive Wirkung auf die Menschen haben,
weil viele jetzt bewusster handeln und achtsamer miteinander umgehen.
Familie und Freunde rücken mehr in den Fokus.
Und eine gute Gemeinschaft kann wie ein Leuchtturm sein,
wenn man mal die Orientierung auf seinem Weg verloren hat …
Lieben Dank an Alle,
die mich auch hier treu durch das Jahr begleiteten,
mit mir lachten, mich trösteten, mir zugehört
und auch Mut zugesprochen haben.
Die ohne Wenn und Aber schöne,
aber auch mal traurige Stunden mit mir teilten.
Von ganzem Herzen ❤ Danke an alle,
die mir hier das Kostbarste schenkten …
IHRE ZEIT

Für das neue, hoffentlich bessere Jahr 2021
wünsche ich Euch allen nur das Beste!
Gesundheit, Glück und
Zufriedenheit.

neue Wege

Seit einigen Wochen bekomme ich ständig bei der Bearbeitung in WordPress,
sowie auch bei von mir bevorzugten Bildbearbeitungsprogrammen Hinweise,
dass ab Dezember Flash-Player nicht mehr unterstützt wird.
Weshalb ich meine ganz eigene Art mit meinen Bildern zu bloggen
wohl neu überdenken muss und das kann eventuell dann dauern … 🙄
Aber ein chinesisches Sprichwort sagt:
Besser auf neuen Wegen etwas stolpern,
als in alten Pfaden auf der Stelle zu treten. 😉
Wer vom Ziel nicht weiß,
kann den Weg nicht haben,
wird im selben Kreis
all sein Leben traben;
kommt am Ende hin,
wo er hergerückt,
hat der Menge Sinn
nur noch mehr zerstückt.

Wer vom Ziel nichts kennt,
kann’s doch heut erfahren;
wenn es ihn nur brennt
nach dem Göttlich-Wahren;
wenn in Eitelkeit
er nicht ganz versunken
und vom Wein der Zeit
nicht bis oben trunken.

Denn zu fragen ist
nach den stillen Dingen,
und zu wagen ist,
will man Licht erringen;
wer nicht suchen kann,
wie nur je ein Freier,
bleibt im Trugesbann
siebenfacher Schleier.

(Christian Morgenstern)

Alle Kultur …

ist Erweiterung unseres Bewusstseins.
Erkannte bereits der Begründer der „Analytischen Psychologie“ Carl Gustav Jung. 😉
Auch wenn nicht nur in unseren Regionen vernünftigerweise fast alle Festlichkeiten und traditionellen Ereignisse wegen COVID-19 abgesagt wurden, finden bei uns in Franken inzwischen zumindest wieder vereinzelt sehr schöne kulturelle Veranstaltungen,
mit strenger Einhaltung der aktuellen Bestimmungen für die Sicherheit aller dabei, statt.
Weshalb ich am Wochenende meine zum Geburtstag geschenkt bekommenen Eintrittskarten, nicht wie ursprünglich vorgesehen in der zur Burg Rabenstein gehörenden Sophienhöhle, sondern im großen,
gut zu belüftenden Festsaal der Burg einlösen konnte.
  🙂

Im Vielklang mit der Natur.
Auf dem Klangteppich der Wildnis“ heißt das Projekt,
mit dem beide Künstler 2020/21 durch Deutschland touren.
Singschwäne des Unteren Odertals werden ebenso zu musikalischen Akteuren,
wie Geburtshelferkröten aus dem Nationalpark Kellerwald-Edersee.
Das Künstlerpaar reiste durch die 16 deutschen Nationalparks,
um typische Geräusche und Tierlaute, sogenannte Soundscapes, aufzunehmen
und diese künstlerisch zu verarbeiten.

Die Natur zeigt uns die Vergänglichkeit und den Neubeginn.
Auch wenn es jetzt trist und grau ist, ist das Bunte schon auf dem Weg.
Jede ruhige Minute, die du in der Natur verbringst
gibt dir unendlich viel Kraft und Energie.

Spuren am Weg


Es war einmal ein Vater, der zwei Söhne hatte.
Je älter und gebrechlicher er wurde, desto mehr dachte er über sein Leben nach.
Und manchmal kamen ihm Zweifel, ob er seinen Söhnen wohl
das Wichtigste für ihr Leben weitergegeben hatte.
Weil ihm diese Frage nicht losließ, beschloss der Vater seine Söhne
mit einem besonderen Auftrag auf eine Reise zu schicken.
Er ließ sie zu sich kommen und sagte:
“Ich bin alt und gebrechlich geworden.
Meine Spuren und Zeichen werden bald verblassen.

Nun möchte ich, dass Ihr in die Welt hinaus geht und dort Eure ganz persönlichen
Spuren und Zeichen hinterlasst.”
Die Söhne taten, wie ihnen geheißen und zogen hinaus in die Welt.
Der Ältere begann sogleich eifrig damit, Grasbüschel zusammenzubinden,
Zeichen in Bäume zu schnitzen, Äste zu knicken und Löcher zu graben,
um seinen Weg zu kennzeichnen.
Der jüngere Sohn jedoch sprach mit den Leuten, denen er begegnete,
er ging in die Dörfer und feierte, tanzte und spielte mit den Bewohnern.
Da wurde der ältere Sohn zornig und dachte bei sich:
“Ich arbeite die ganze Zeit und hinterlasse meine Zeichen, mein Bruder aber tut nichts.”
Nach einiger Zeit kehrten sie zum Vater zurück.
Der nahm dann gemeinsam mit seinen Söhnen
seine letzte und beschwerliche Reise auf sich,

um ihre Zeichen zu sehen.
Sie kamen zu den gebundenen Grasbüscheln.
Der Wind hatte sie verweht und sie waren kaum noch zu erkennen.
Die gekennzeichneten Bäume waren gefällt worden und die Löcher,
die der ältere der beiden Söhne gegraben hatte,
waren fast alle bereits wieder zugeschüttet.
Aber wo immer sie auf ihrer Reise hinkamen,
liefen Kinder und Erwachsene auf den jüngeren Sohn zu und freuten sich,
dass sie ihn wiedersahen und luden ihn zum Essen und zum Feiern ein.
Am Ende der Reise sagte der Vater zu seinen Söhnen:
“Ihr habt beide versucht, meinen Auftrag, Zeichen zu setzen
und Spuren zu hinterlassen, zu erfüllen.

Du, mein älterer, hast viel geleistet und gearbeitet,
aber deine Zeichen sind verblichen.
Du, mein jüngerer,
hast Zeichen und Spuren in den Herzen der Menschen hinterlassen.
Diese bleiben und leben weiter.”

(Stiegler Herbert, nach einem afrikanischen Märchen)