Beispielhaft !

Wie viele kleine Dinge und Gesten
Großes und Wunderbares bewirken können. 😉
Einmal zog ein Vagabund mit seinem Plunder in ein Dörfchen.
Er klopfte am nächstgelegenen Haus.
“Es gibt in der ganzen Gegend nichts mehr zu essen“,
teilte man ihm mit, bevor er überhaupt den Mund aufmachen konnte.
„Oh, ich habe alles, was ich brauche“, winkte er ab,
„Ich will eine Steinsuppe kochen und bräuchte nur einen Topf.
Ihr seid alle eingeladen!“
Zögernd gab man ihm einen Topf.
Er füllte ihn mit Wasser und machte ein Feuer darunter.
Dann holte er einen braunen Stein aus seiner Tasche
und legte ihn ins Wasser.

Mittlerweile waren alle Dörfler neugierig erschienen.
„So“, sagte der Vagabund zu sich selbst,
“ich liebe diese Steinsuppe.
Ich hatte auch schon mal eine Steinsuppe mit Kohl,
die war natürlich kaum noch zu übertreffen.“
„Hmmm“, meinte eine alte Frau,
„so einen Kohl hätt ich noch“, und holte ihn herbei.
Der Metzger brummte: „Was ist schon Kohl ohne Fleisch?“
„Und Kartoffeln“, rief eine andere Frau,
„in eine Suppe gehören doch auch Kartoffeln!
Ein paar müsste ich noch haben.“
Zwiebeln tauchten auf, Möhren und Pilze –
die Suppe dampfte und roch so gut,
dass allen das Wasser im Mund zusammenlief.
Schließlich saßen sie beisammen, aßen gemeinsam
und es wurde ein richtiges Fest.
(Verfasser leider unbekannt)

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Sprache des Herzens

eqb0tzg2iupMan muss auch die Sprache
des Herzens verstehen
wenn man will ganz neue Wege begehen.

Nur schöne Gedanken in träumenden Seelen
die wir jedoch nur mit dem Herzen gut sehen
die bringen mitunter
so Wunderbares hervor
was öffnet auch manches verschlossene Tor.

Die Sprache des Herzens
kann jeder verstehen
wenn nicht zu verschlossen im eigenen Ich.
Wer nicht nur die Zeilen –
auch das dahinter will sehen
was wirklich das Herz und die Seele spricht.

In der Sprache des Herzens
Worte wohliger klingen
wenn diese auch ehrlich und lieb gemeint
ganz zarte Energien mitschwingen
wobei sich Herz mit Herz vereint.

Die Demut des Herzens verlangt nicht,
dass du dich demütigen,
sondern dass du dich öffnen sollst.
Das ist der Schlüssel des Austausches.
Nur dann kannst du geben und empfangen.

– Antoine de Saint-Exupéry –
° Die Stadt in der Wüste °

Wir brauchen_Zeit_zum_Traumen