Weißt Du es ?

Wie man den Krieg führt, das weiß jedermann;
wie man den Frieden führt, das weiß kein Mensch.
Ihr habt stehende Heere für den Krieg,
die jährlich viele Milliarden kosten.
Wo habt ihr eure stehenden Heere für den Frieden,
die keinen einzigen Para kosten,
sondern Millionen einbringen würden?
(Karl May)

Letzte Woche verbrachten wir einige Tage mit langjährigen Freunden in Niedersachsen,
wo wir unter anderem auch das Museum im Übergangslager von Friedland besuchten.

Alter Bahnhof und Museum in Friedland

Das Grenzdurchgangslager Friedland liegt in der niedersächsischen Gemeinde Friedland
im Landkreis Göttingen.

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden darin vertriebene Deutsche aus den ehemals deutschen Ostgebieten und dem Sudetenland zeitweilig untergebracht.

Friedland Glocke, Nissenhaus und Archive

Ich erhoffe mir Frieden, Frieden, Frieden auf der Welt!
Aber ich glaube nicht, dass es das geben wird,
denn die Menschen bringen es einfach nicht fertig in Frieden zu leben.
(Astrid Lindgren)

Mahnmal der Rückkehrer und Gedächtnisstätte

Möge Frieden sein in eurem Haus und Glück in euren Herzen! ❤️🕊
(Irischer Segenswunsch)

Öffentliche Worte

…werden Signale!
Für Gewalt oder für Verständigung,
für Abschottung oder Öffnung,
für Hilfe oder für Vertreibung.
Achten wir sehr genau auf unsere Sprache,
prüfen wir uns und andere,
was bei uns mitschwingt,
damit nicht indirekte Brandsätze
zu direkte Brandsätzen ermuntern.
(Friedrich Schorlemme)

Worte können in uns Gefühle der Begeisterung, der Leidenschaft,
der Hoffnung, der Liebe, des Vertrauens, der Zuversicht…

Aber auch Gefühle der Hoffnungslosigkeit, der Angst,
der Traurigkeit und der Einsamkeit auslösen.

Worte können uns somit Kraft geben, aber uns auch lähmen.

Worte können zu Waffen werden wenn, wie es oftmals geschieht,
sie auf Krieg und Vernichtung bewusst sind gezielt.

Doch gute und schöne Worte, wenn auch wirklich ehrlich gemeint,
sind wertvoller denn je, weil es Menschen vereint.

Es liegt an uns allen, die Macht unserer Worte zu erkennen
und sie bewusst sowie verantwortungsvoll einzusetzen.
Nur so können wir eine Gesellschaft schaffen, in der Respekt,
Toleranz und Empathie im Vordergrund stehen!

Die Mitteilungsmöglichkeit des Menschen ist gewaltig,
doch das meiste, was er sagt, ist hohl und falsch.
Die Sprache der Tiere ist begrenzt,
aber was sie damit zum Ausdruck bringen, ist wichtig und nützlich.
Jede kleine Ehrlichkeit ist besser als eine große Lüge.
(Leonardo da Vinci)

Mounas Wunsch ♥️🕊

„Tauben so viele Tauben am Himmel, ob das Friedenstauben sind?“,
fragte sich Mouna.
Mouna ein kleines Mädchen,
das sehr viele Träume und Wünsche in ihrem Herzen trug.
Jemand sagte ihr einmal dass Mouna „Wunsch“ bedeutet und jemand anderes,
dass es „Schön“ bedeuten würde.
Ihre Mutter sagte dann, ja „Schöner Wunsch“, du hast einen schönen Wunsch frei.
Ja und das passte zu ihr.
Und sie wollte auch einen schönen Wunsch verschenken,
denn es passierte so viel in der Welt, das sie nicht verstehen konnte.
Und das sie traurig machte.
Immer wenn sie mit ihren Eltern die Nachrichten ansah,
konnte sie diese triste Welt, die sie da zu sehen bekam, einfach nicht verstehen.
Überall starben Menschen an Hunger im Krieg.
Kinder verloren ihre Eltern, oder Eltern ihre Kinder.
Dabei umgab sie hier in ihrem Umfeld schöne Wiesen,
ein blauer Himmel und nette Menschen.
Sie konnte nicht verstehen, dass es woanders, anders sein konnte.
Und sie wusste auch nicht, warum es woanders nicht so war.
Immer verfolgte sie das Wort woanders.
Warum konnte es woanders nicht genauso schön
und friedlich sein, wie sie es kannte?
Das verstand sie einfach nicht.
…das alles bedrückte sie sehr und sie dachte dann:
„Mouna du hast einen Wunsch frei, einen kleinen Wunsch.“
Sie überlegte angestrengt was sie sich am besten Wünschen sollte.
Was könnte allen Menschen auf der Welt helfen?
Es war nicht einfach für sie, die richtige Antwort zu finden.
Ihr wisst ja, Mouna ist ein kleines Mädchen.
Ein kleines Mädchen doch mit viel Herz, und mit genauso vielen Wünschen.
Als sie wieder einmal so darüber nachgrübelte,
welchen kleinen Wunsch sie sich wohl wünschen könnte
sah sie ganz tief versunken aus dem Fenster hinaus.
Da erblickte sie das zweite mal ganz viele Tauben.
So viele Tauben, dass es schwer für sie wurde sie zu zählen.
Sie fragte sich wieder: „Ob das wohl Friedenstauben sind?“
Wie das erste mal dachte sie auch dieses mal sofort daran,
als sie die vielen Tauben hoch oben am Himmel erblickte.
Doch diesmal kam ihr bei diesem Anblick die Idee, der Wunsch,
den sie schon so lange suchte fiel ihr ein.
„Ich weiß jetzt was ich mir Wünsche“, stieß sie freudig hervor.

„Ich wünsche mir Frieden auf der ganzen Welt!“
Sie schloss ganz fest ihre Augen und wiederholte ihren Wunsch:

„Ich wünsche mir Frieden auf der ganzen Welt!“

Mouna war sehr glücklich darüber, dass sie endlich ihren Wunsch gefunden hatte.
Und hoffte ganz fest, dass ihr Wunsch in Erfüllung gehen würde.
Sie glaubte mit ihrem ganzen Herzen daran.
Ob ihr Wunsch wirklich in Erfüllung gehen wird?
Das wird uns erst die Zukunft zeigen.
Aber wenn ihr wollt könnt ihr Mounas Wunsch unterstützten
und euch ganz fest das gleiche Wünschen.

„Ich wünsche mir Frieden auf der ganzen Welt!“

Denn ihr wisst ja, zusammen ist man viel stärker, als alleine!
Genauso ist es auch mit Wünschen.
Wünsche die sich viele Menschen von Herzen wünschen,
sind auch viel stärker und gehen eher in Erfüllung.
Und den Kindern von heute gehört die Zukunft von Morgen,
denn ihr alle entscheidet mit, was mit ihrer Zukunft passiert.
Und auch ich wünsche mir ganz fest: „Frieden auf der ganzen Welt!“

„Für Euch und alle Menschen dieser Welt“❣️🌍🕊

Weiß leider nicht, wer der Verfasser dieser so schönen Geschichte ist. Als ich sie jedoch in meinem Archiv aus alter Zeit fand, ging mir Mounas Wunsch so sehr zu Herzen, dass ich ihn auch hier gerne mit allen meinen Lesern teilen möchte. ♥️

Friede ist nicht die Abwesenheit von Konflikten, sondern die Fähigkeit, Konflikte mit friedlichen Mitteln zu bewältigen!
(Ronald Reagan)

Mensch – sei friedlich !

Wenn bitter sich die Menschen streiten
mit Größe wie mit Kleinigkeiten
da weiche ich am liebsten aus
und flüchte mich ins Bienenhaus.Hör ich das friedliche Gesumm,
vergess ich Schelten und Gebrumm,
und aller Krieg und Krach auf Erden
kann mir sogleich gestohlen werden.

Ein Blümchen vom Boden hervor,
war früh gesprosset im lieblichen Flor,
da kam ein Bienchen und naschte fein –
die müssen wohl beide füreinander sein!
(Johann Wolfgang von Goethe)

Warum … ?

Ein einfältiger Mann fragte einen Gewappneten, was er vorhätte.
Der antwortete, er wolle in den Krieg ziehen.
Was tun?
Leute umbringen. Städte und Dörfer anstecken.
Warum?
Auf dass man Frieden habe.
Antwortete jener:
Warum macht man dann nicht Frieden,
ehe man solche Untat anrichtet ?
(Julius Wilhelm Zincgref)
Weltweit wächst fast jedes fünfte Kind in einem Konfliktgebiet auf.
Das geht aus einem Bericht hervor, den die Kinderrechtsorganisation
„Save the Children“ anlässlich der heute beginnenden Sicherheitskonferenz veröffentlichte.
„Das ist viel mehr, als je zuvor in den vergangenen Jahren“,
sagte die Leiterin des Hilfswerks.
Mehr als 100000 Babys sterben demnach jedes Jahr
durch Krieg und Konflikte
in den zehn am schlimmsten betroffenen Ländern.
Zu diese zählen Afghanistan, Jemen, Südsudan, die Zentralafrikanische Republik Kongo, Syrien, Irak, Nigeria, Somalia und Mali.
(Quelle: NN heutige Tageszeitung)

Wenn Licht in der Seele ist,
ist Schönheit im Menschen.
Wenn Schönheit im Menschen ist,
ist Harmonie im Haus.
Wenn Harmonie im Haus ist,
ist Ordnung in der Nation.
Wenn Ordnung in der Nation ist,
ist Frieden in der Welt.
(aus China)