Frohes Neues 2019

Neujahr gilt als Sinnbild für Neuanfänge
und oftmals auch für gute Vorsätze.

Das alte Jahr, mit all seinen positiven sowie auch negativen Seiten
wird freudig und auch manchmal melancholisch verabschiedet.

Man blickt nach vorne und sammelt sich für alles nun kommende.
Man wird immer etwas melancholisch,
wenn sich das alte Jahr dem Ende neigt –
man tritt von einem von Leben erfüllten, bunten Raum
in einen noch leeren, unberührten Saal.
Diese plötzliche Leere ist erst einmal etwas seltsam…
doch das Schöne ist, der Raum wartet nur darauf, gefüllt zu werden!
Und wir können selbst wählen, was wir hineintun:
Hoffnung und Freude, Licht und Liebe, Lachen und Lächeln.Am Ende sind es nicht die Jahre im Leben, die zählen,
es ist das Leben in den Jahren.

(Abraham Lincoln)

Begrüße das neue Jahr vertrauensvoll und ohne Vorurteile,

dann hast du es schon halb zum Freunde gewonnen. 😉
(Novalis)

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Freunde …

Manchmal… wenn du das Gefühl hast, dass es nicht weitergeht
Dann tut es so gut, wenn dich jemand wirklich versteht.

Manchmal… wird dir so manches zu viel
Manchmal… verlierst du mitunter dein Ziel
Manchmal… ziehst du dich lieber einfach zurück
Manchmal… bleibst du und verlässt dich aufs Glück
Manchmal… genügt nur ein ganz kleiner Stoß
Manchmal… überlegst du,
halt ich fest oder
lass los.FREUNDE  sind Menschen die bleiben, auch wenn man mal eine Zeit lang nicht wie gewohnt funktioniert… und wenn alle anderen gehen.DANKE!!! ❤ 😉

Menschliche Gefühle

Es wird erzählt
dass alle Gefühle und Qualitäten des Menschen einmal ein Treffen hatten.
Als die Langeweile zum dritten Mal gähnte, schlug der Wahnsinn vor:
„Lasst uns Verstecken spielen.“
Die Intrige hob die Augenbraue und die Neugierde fragte:
„Verstecken, was ist denn das?“

„Das ist ein Spiel.“ sagte der Wahnsinn.
„Ich schließe meine Augen und zähle von 1 bis 1.000.
Inzwischen versteckt Ihr Euch.
Wenn ich das Zählen beendet habe, wird der Letzte, den ich finde, meinen Platz einnehmen, um das Spiel fortzusetzen.“

Die Begeisterung und die Euphorie tanzten vor Freude.
Die Freude machte so viele Sprünge, dass sie den letzten Schritt tat, um den Zweifel zu überzeugen und sogar die Gleichgültigkeit, die sonst an nichts Interesse zeigte, machte mit.
Aber nicht alle wollten mitmachen:
Die Wahrheit bevorzugte es sich NICHT zu verstecken, wozu auch?
Zum Schluss würde man sie immer entdecken und der Stolz meinte, dass es ein dummes Spiel wäre (im Grunde ärgerte er sich nur, dass die Idee nicht von ihm kam) und die Feigheit zog es vor, nichts zu riskieren.

„Eins, zwei, drei,…“, der Wahnsinn begann zu zählen.

Als Erstes versteckte sich die Trägheit, die sich hinter den ersten Stein fallen ließ, und die Eifersucht versteckte sich im Schatten des Triumphes, der es aus eigener Kraft geschafft hatte, bis zur höchsten Baumkrone zu gelangen.

Die Großzügigkeit schaffte es kaum, sich selber zu verstecken, da sie bei allen Verstecken, die sie fand glaubte, ein wunderbares Versteck für einen ihrer Freunde gefunden zu haben.
Ein kristallklarer See war ein wunderbares Versteck für die Schönheit.
Eine dunkle Höhle, das war ein perfektes Versteck für die Angst.
Ein Windstoß war großartig für die Freiheit.
So versteckte sie sich letztlich selbst auf einem Sonnenstrahl.

Der Egoismus dagegen fand von Anfang an einen sehr guten Ort,
luftig und gemütlich, aber nur für ihn.

Die Lüge versteckte sich auf dem Meeresgrund (stimmt nicht, in Wirklichkeit versteckte sie sich hinter dem Regenbogen).
Die Leidenschaft und das Verlangen im Zentrum der Vulkane.
Die Vergesslichkeit…, ich habe vergessen, wo sie sich versteckte, aber das ist auch nicht so wichtig.

Als der Wahnsinn „999“ zählte, hatte die Liebe noch kein Versteck gefunden.
Alle Plätze schienen besetzt zu sein, bis sie den Rosenstrauch entdeckte und gerührt beschloss, sich in der Blüte zu verstecken.
„1000“, zählte der Wahnsinn und begann zu suchen.

Die Erste, die entdeckt wurde, war die Trägheit, nur drei Schritte vom ersten Stein entfernt.
Das Verlangen und die Leidenschaft hörte man im Vulkan vibrieren.
In einem unachtsamen Moment fand der Wahnsinn die Eifersucht und so natürlich auch den Triumph.
Den Egoismus brauchte er gar nicht zu suchen, ganz allein kam er aus seinem Versteck heraus, das sich als Bienennest entpuppt hatte.

Vom vielen Laufen bekam der Wahnsinn Durst und als er sich dem See näherte, entdeckte er die Schönheit.
Mit dem Zweifel war es noch einfacher, ihn entdeckte er auf einem Zaun sitzend, weil er sich nicht entscheiden konnte, auf welcher Seite er sich verstecken sollte.
So fand er einen nach dem anderen, das Talent im frischen Gras und die Angst in einer dunklen Höhle.
Nur die Liebe tauchte nirgendwo auf.

Der Wahnsinn suchte sie überall.
Auf jedem Baum, in jedem Bach dieses Planeten, auf jedem Berg und als er schon aufgeben wollte, erblickte er die Rosen.
Er fuhr durch die Rosen, hörte einen Aufschrei und wusste sofort:
Sie war zwar gefunden, aber er hatte sie getroffen und böse verletzt.

Der Wahnsinn war hilflos und wusste nicht, wie er seine Tat wieder gutmachen konnte. Er weinte und entschuldigte sich und er versprach ihr, nicht mehr so grob mit ihr umzugehen.

„Ach Wahnsinn“, sagte die Liebe.
„Du weißt nur zu gut, dass Du gar nicht zart sein kannst.
Wie oft haben wir schon Spiele miteinander gemacht, und immer wieder ist es mit Dir durchgebrochen.
Ich bin dir nicht böse.
Auch das weißt Du.
Abgesehen davon mildere ICH deine Grobheiten ja immer wieder ab.“

„Ja, liebe Liebe“, das weiß ich alles.
Dennoch tut es mir leid.
Könntest Du mich nicht IMMER begleiten?“

„Wahnsinn, auch das hast Du mich schon sooo oft gefragt“, sagte die Liebe.
„Mal lässt Du es eine Weile zu, dann wieder nicht mehr.
Aber Du weißt:
Solange Du mich nicht wieder weg schickst, bleibe ich Dir gerne treu zur Seite.“

Die Liebe drehte sich um und sah alle Mitspielenden an.
„Das gilt natürlich für Euch alle.“

Aber sie wusste:
Auch diese wollen sie nicht immer dabei haben.
Manche hassten sie sogar.

Stell dir mal vor

das Leben ist ein Spiel, in dem du 5 Kugeln jonglierst.
Diese Kugeln heißen
Arbeit, Familie, Gesundheit,

Freunde und die Rechtschaffenheit.
Und du hältst sie alle in der Hand.

Aber eines Tages begreifst du,
dass die Arbeit ein Gummiball ist.
Wenn du ihn fallen lässt, springt er wieder hoch.

Die anderen vier Kugeln –
Familie, Gesundheit, Freunde und Rechtschaffenheit
sind aus Glas.
Wenn du eine von diesen Kugeln fallen lässt,
wird sie unwiderruflich beschädigt,
zerspringt vielleicht sogar in tausend Stücke.
Und selbst wenn sie nicht zerspringt –
sie wird nie mehr so sein wie früher!

Wenn du die Lektion der fünf Kugeln erst einmal verstanden hast,

hast du den Anfang für ein ausgeglichenes Leben gemacht.

Aus „Tagebuch für Nikolas“ von James Patterson

Himmel oder Hölle?

Ich finde,
es bedarf gar keines Himmels und keiner Hölle.
Das ordnet sich hier schon höchst einfach
auf unserer Erde.

(Paula Modersohn-Becker)
Irische Philosophie:
Es gibt nur zwei Dinge, um die du dich sorgen musst:
entweder bist du gesund, oder du bist krank.
Wenn du gesund bist,
dann brauchst du dir keine Sorgen zu machen.
Wenn du krank bist,
gibt es zwei Dinge, um die du dich sorgen musst,
entweder du wirst gesund oder du stirbst.
Wenn du gesund wirst,
brauchst du dir keine Sorgen zu machen.
Wenn du stirbst
gibt es zwei Dinge, um die du dich sorgen musst,
entweder kommst du in den Himmel oder in die Hölle.
Wenn du in den Himmel kommst,
brauchst du dir keine Sorgen zu machen.
Aber wenn du in die Hölle kommst,
wirst du so verdammt viel zu tun haben
die Hände deiner Freunde zu schütteln,
dass du keine Zeit haben wirst,
dir Sorgen zu machen!

Es gibt Leute

welche den Vogel genau zu kennen glauben,
weil sie das Ei gesehen haben, aus dem er gekrochen ist.
(Heinrich Heine)
Wenn ich einen grünen Zweig im Herzen trage,
wird sich ein Vogel darauf niederlassen.
(aus China)


Jeder hat seinen Vogel.
Die einen wissen es selbst,
(auch deutlich bei mir hier zu sehen 😀 )
bei den anderen sprechen nur
die lieben Freunde darüber…

Jedem Vogel ist sein Nest lieb.
Ad ogni uccello il suo nido è bello.
(italienisches Sprichwort)