Freundschaft

… ist wie ein Leuchtturm.
Man kann ihn deutlich sehen, wenn es hell ist.
Doch sein wahrer Zweck wird erst offenbar,
wenn er durch Sturm und Dunkelheit leuchtet.
Vom ganzen Herzen ❤ Danke
für all die lieben, aufbauenden und auch sehr hilfreichen Zeilen …
die mir unter anderem auch aufzeigten,
wie wichtig und wertvoll es auch, oder vor allem hier im Netz ist,
wahre Menschen und Freunde um sich zu haben.
Die es wirklich gut im Miteinander sowie auch Füreinander meinen,
was sehr gut tut und ein Gefühl der Stärke, Sicherheit übermittelt.
So schön, dass es EUCH gibt ! 🙂

„Ein wahrer Freund trägt mehr zu unserem Glück bei
als tausend Feinde zu unserem Unglück.“
– Marie von Ebner-Eschenbach –

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Sicht der Dinge ;-)

Jedes Ding hat drei Seiten:
Eine die du siehst;
eine, die ich sehe;
und eine
die wir beide nicht sehen.
(aus China)
Gebet des älter werdenden Menschen

Oh Herr, Du weißt besser als ich,
dass ich von Tag zu Tag älter und eines Tages alt sein werde.
Bewahre mich
vor der Einbildung, bei jeder Gelegenheit und zu jedem Thema
etwas sagen zu müssen.
Erlöse mich
von der großen Leidenschaft, die Angelegenheiten anderer
ordnen zu wollen.

Lehre mich
nachdenklich (aber nicht grüblerisch), hilfreich (aber nicht diktatorisch)
zu sein.

Bei meiner ungeheuren Ansammlung von Weisheit
erscheint es mir ja schade, sie nicht weiter zugeben.

Aber Du verstehst – oh Herr,
dass ich mir ein paar Freunde erhalten möchte.
Bewahre mich
vor der Aufzählung endloser Einzelheiten und verleihe mir Schwingen,
zum Wesentlichen zu gelangen.
Lehre mich schweigen
über meine Krankheiten und Beschwerden.
Sie nehmen zu – und die Lust, sie zu beschreiben, wächst von Jahr zu Jahr.
Ich wage nicht, die Gabe zu erflehen,
mir Krankheitsschilderungen anderer mit Freude anzuhören,
aber lehre mich, sie geduldig zu ertragen.
Lehre mich
die wunderbare Weisheit, dass ich mich irren kann.
Erhalte mich so liebenswert wie möglich.
Ich möchte kein Heiliger sein, mit ihnen lebt es sich so schwer,
aber ein alter Griesgram ist das Krönungswerk des Teufels.
Lehre mich
an anderen Menschen unerwartete Talente zu entdecken,
und verleihe mir, oh Herr, die schöne Gabe, sie auch zu erwähnen.
(Teresa von Avila)

wer glaubt

keine Zeit für seine Gesundheit zu haben,
wird früher oder später
Zeit zum Kranksein haben müssen.
(Sprichwort aus China)
Schätze dein Leben,
schätze deine Gesundheit,
schätze deine Familie,
schätze deine Freunde.
Für diese Schätze brauchst du kein Geld,
aber sie machen dich
zum reichsten Menschen der Welt.
Am Ende interessiert es niemanden,
wie viel Geld wir verdient haben,
welches Haus wir haben
oder welches Auto wir fahren.
Am Ende des Lebens zählen nur die Momente,
in denen wir glücklich waren.

Frohes Neues 2019

Neujahr gilt als Sinnbild für Neuanfänge
und oftmals auch für gute Vorsätze.

Das alte Jahr, mit all seinen positiven sowie auch negativen Seiten
wird freudig und auch manchmal melancholisch verabschiedet.

Man blickt nach vorne und sammelt sich für alles nun kommende.
Man wird immer etwas melancholisch,
wenn sich das alte Jahr dem Ende neigt –
man tritt von einem von Leben erfüllten, bunten Raum
in einen noch leeren, unberührten Saal.
Diese plötzliche Leere ist erst einmal etwas seltsam…
doch das Schöne ist, der Raum wartet nur darauf, gefüllt zu werden!
Und wir können selbst wählen, was wir hineintun:
Hoffnung und Freude, Licht und Liebe, Lachen und Lächeln.Am Ende sind es nicht die Jahre im Leben, die zählen,
es ist das Leben in den Jahren.

(Abraham Lincoln)

Begrüße das neue Jahr vertrauensvoll und ohne Vorurteile,

dann hast du es schon halb zum Freunde gewonnen. 😉
(Novalis)

Freunde …

Manchmal… wenn du das Gefühl hast, dass es nicht weitergeht
Dann tut es so gut, wenn dich jemand wirklich versteht.

Manchmal… wird dir so manches zu viel
Manchmal… verlierst du mitunter dein Ziel
Manchmal… ziehst du dich lieber einfach zurück
Manchmal… bleibst du und verlässt dich aufs Glück
Manchmal… genügt nur ein ganz kleiner Stoß
Manchmal… überlegst du,
halt ich fest oder
lass los.FREUNDE  sind Menschen die bleiben, auch wenn man mal eine Zeit lang nicht wie gewohnt funktioniert… und wenn alle anderen gehen.DANKE!!! ❤ 😉

Menschliche Gefühle

Es wird erzählt
dass alle Gefühle und Qualitäten des Menschen einmal ein Treffen hatten.
Als die Langeweile zum dritten Mal gähnte, schlug der Wahnsinn vor:
„Lasst uns Verstecken spielen.“
Die Intrige hob die Augenbraue und die Neugierde fragte:
„Verstecken, was ist denn das?“

„Das ist ein Spiel.“ sagte der Wahnsinn.
„Ich schließe meine Augen und zähle von 1 bis 1.000.
Inzwischen versteckt Ihr Euch.
Wenn ich das Zählen beendet habe, wird der Letzte, den ich finde, meinen Platz einnehmen, um das Spiel fortzusetzen.“

Die Begeisterung und die Euphorie tanzten vor Freude.
Die Freude machte so viele Sprünge, dass sie den letzten Schritt tat, um den Zweifel zu überzeugen und sogar die Gleichgültigkeit, die sonst an nichts Interesse zeigte, machte mit.
Aber nicht alle wollten mitmachen:
Die Wahrheit bevorzugte es sich NICHT zu verstecken, wozu auch?
Zum Schluss würde man sie immer entdecken und der Stolz meinte, dass es ein dummes Spiel wäre (im Grunde ärgerte er sich nur, dass die Idee nicht von ihm kam) und die Feigheit zog es vor, nichts zu riskieren.

„Eins, zwei, drei,…“, der Wahnsinn begann zu zählen.

Als Erstes versteckte sich die Trägheit, die sich hinter den ersten Stein fallen ließ, und die Eifersucht versteckte sich im Schatten des Triumphes, der es aus eigener Kraft geschafft hatte, bis zur höchsten Baumkrone zu gelangen.

Die Großzügigkeit schaffte es kaum, sich selber zu verstecken, da sie bei allen Verstecken, die sie fand glaubte, ein wunderbares Versteck für einen ihrer Freunde gefunden zu haben.
Ein kristallklarer See war ein wunderbares Versteck für die Schönheit.
Eine dunkle Höhle, das war ein perfektes Versteck für die Angst.
Ein Windstoß war großartig für die Freiheit.
So versteckte sie sich letztlich selbst auf einem Sonnenstrahl.

Der Egoismus dagegen fand von Anfang an einen sehr guten Ort,
luftig und gemütlich, aber nur für ihn.

Die Lüge versteckte sich auf dem Meeresgrund (stimmt nicht, in Wirklichkeit versteckte sie sich hinter dem Regenbogen).
Die Leidenschaft und das Verlangen im Zentrum der Vulkane.
Die Vergesslichkeit…, ich habe vergessen, wo sie sich versteckte, aber das ist auch nicht so wichtig.

Als der Wahnsinn „999“ zählte, hatte die Liebe noch kein Versteck gefunden.
Alle Plätze schienen besetzt zu sein, bis sie den Rosenstrauch entdeckte und gerührt beschloss, sich in der Blüte zu verstecken.
„1000“, zählte der Wahnsinn und begann zu suchen.

Die Erste, die entdeckt wurde, war die Trägheit, nur drei Schritte vom ersten Stein entfernt.
Das Verlangen und die Leidenschaft hörte man im Vulkan vibrieren.
In einem unachtsamen Moment fand der Wahnsinn die Eifersucht und so natürlich auch den Triumph.
Den Egoismus brauchte er gar nicht zu suchen, ganz allein kam er aus seinem Versteck heraus, das sich als Bienennest entpuppt hatte.

Vom vielen Laufen bekam der Wahnsinn Durst und als er sich dem See näherte, entdeckte er die Schönheit.
Mit dem Zweifel war es noch einfacher, ihn entdeckte er auf einem Zaun sitzend, weil er sich nicht entscheiden konnte, auf welcher Seite er sich verstecken sollte.
So fand er einen nach dem anderen, das Talent im frischen Gras und die Angst in einer dunklen Höhle.
Nur die Liebe tauchte nirgendwo auf.

Der Wahnsinn suchte sie überall.
Auf jedem Baum, in jedem Bach dieses Planeten, auf jedem Berg und als er schon aufgeben wollte, erblickte er die Rosen.
Er fuhr durch die Rosen, hörte einen Aufschrei und wusste sofort:
Sie war zwar gefunden, aber er hatte sie getroffen und böse verletzt.

Der Wahnsinn war hilflos und wusste nicht, wie er seine Tat wieder gutmachen konnte. Er weinte und entschuldigte sich und er versprach ihr, nicht mehr so grob mit ihr umzugehen.

„Ach Wahnsinn“, sagte die Liebe.
„Du weißt nur zu gut, dass Du gar nicht zart sein kannst.
Wie oft haben wir schon Spiele miteinander gemacht, und immer wieder ist es mit Dir durchgebrochen.
Ich bin dir nicht böse.
Auch das weißt Du.
Abgesehen davon mildere ICH deine Grobheiten ja immer wieder ab.“

„Ja, liebe Liebe“, das weiß ich alles.
Dennoch tut es mir leid.
Könntest Du mich nicht IMMER begleiten?“

„Wahnsinn, auch das hast Du mich schon sooo oft gefragt“, sagte die Liebe.
„Mal lässt Du es eine Weile zu, dann wieder nicht mehr.
Aber Du weißt:
Solange Du mich nicht wieder weg schickst, bleibe ich Dir gerne treu zur Seite.“

Die Liebe drehte sich um und sah alle Mitspielenden an.
„Das gilt natürlich für Euch alle.“

Aber sie wusste:
Auch diese wollen sie nicht immer dabei haben.
Manche hassten sie sogar.