der Blickwinkel …

Meistens ist es der Blick auf die Dinge des Lebens,
der es uns schwer oder leicht macht.
Ein Perspektivenwechsel kann deshalb ebenso hilfreich sein,
wie den Moment, das Jetzt in den Fokus zu nehmen.
Es sind nicht die äußeren Umstände,
die das Leben verändern,
sondern die inneren Veränderungen,
die sich im Leben äußern.
(Wilma Thomalla)

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Rosen – süßer Duft

Der Rosen süßer Duft genügt,
man braucht sie nicht zu brechen –
und wer sich mit dem Duft begnügt,
den wird ihr Dorn nicht stechen.
(Friedrich Martin von Bodenstedt)
Eine alte Geschichte erzählt von Eva und Adam,
die aus dem Paradies vertrieben werden.
Sie gehen so traurig und sind so unsäglich betrübt.
Da erbarmt sich sogar der strenge Engel am Tor
zum Garten über die beiden und übersieht freundlich,
wie Eva sich noch schnell
eine Ranke im Garten Eden bricht,
damit sie ihr Haar zusammenbinden kann
und eine kleine Erinnerung
an die wunderbare Pracht im Paradies hat.
Als ihr Mann später den ersten Acker in der Welt
umbricht und bestellt,
pflanzt Eva den Zweig aus dem Garten
in die gelockerte Erde.
Sie wärmt ihn mit dem Hauch ihrer Seufzer
und begießt ihn mit ihren zahlreichen Tränen,
bis er zu wachsen beginnt.
Zuerst zeigen sich schmerzhafte Dornen,
aber dann wunderbare Blüten,
die an die Schönheit im Paradies erinnern.
So blüht das Leben jenseits von Eden auf,
nicht ohne Klagen und Seufzer,
nicht ohne Tränen und Dornen,
und doch sind die wunderbaren Rosen
die Zeichen der Schönheit Gottes und seiner Welt.

(Verfasser leider nicht bekannt)

das herzlichste ღ Lächeln

strahlt aus Kinderaugen.
Sie sind unverdorben und spielen es niemals vor.
Somit gibt es keinen schöneren Augenblick,
als sie lächeln zu sehen.

Wenn ein Kind kritisiert wird,
lernt es zu verurteilen.

Wenn ein Kind angefeindet wird,
lernt es zu kämpfen.

Wenn ein Kind verspottet wird,
lernt es schüchtern zu sein.

Wenn ein Kind beschämt wird,
lernt es sich schuldig zu fühlen.

Wenn ein Kind verstanden und toleriert wird,
lernt es geduldig zu sein.

Wenn ein Kind ermutigt wird,
lernt es sich selbst zu vertrauen.

Wenn ein Kind gelobt wird,
lernt es sich selbst zu schätzen.

Wenn ein Kind gerecht behandelt wird,
lernt es gerecht zu sein.

Wenn ein Kind geborgen lebt,
lernt es zu vertrauen.

Wenn ein Kind anerkennt wird,
lernt es sich selbst zu mögen.

Wenn ein Kind in Freundschaft angenommen wird,
lernt es in der Welt Liebe zu finden.

(Text über dem Eingang einer tibetischen Schule)
In diesem Sinne wünsche ich Euch
einen richtig schönen und fröhlichen Tag
!

nach dem Regen

… ist vor dem Regen – Regen ist ein Segen;
der Himmel fällt auf die Erde hinab;
ohne Regen gäbe es kein Leben.
Rain is grace;
rain is the sky descending to the earth;
without rain, there would be no life.
Auch der Regen ist schön,
wenn man die Sonne im Herzen hat!
Es ist besser mit den richtigen Leuten
durch den Regen zu laufen,
als mit den falschen in der Sonne zu liegen.
Regen entsteht beim Zusammentreffen
von Hochdruckgebieten mit Kaltluftfronten
und feuchten Luftmassen –
mit einem Wochenende.
( Ephraim Kishon)Die Kunst zu Leben besteht darin, zu lernen, im Regen zu tanzen,
anstatt auf die Sonne zu warten.

ein Highlight

… war am letzten Wochenende wieder einmal das leckerste Bier
in der bekannten Café Bar Wanderer, trotz fast schon frostigen 6° Lufttemperatur neben Dürer’s berühmten Hasen
(◔‿◔)
… und danach der Besuch bei …
Lange Nacht der Kunst und Kultur in Nürnberg.
Himmlische Reise – Projektion an die Kaiserburg
Eun Hui und Chang Min Lee, das aus Südkorea stammende und seit Jahren in Nürnberg lebende Künstlerpaar, entführten die Besucher*innen der Blauen Nacht am Samstag, 4. Mai am Ölberg auf eine Himmlische Reise.
Mit der Projektion KONTRA von URBANSCREEN wird das Neue Rathaus zum Geschichtenerzähler. Es geht um das Aufeinandertreffen zweier Kontrahenten.
… auf dem Nachhauseweg: die Maxbrücke und der berühmte Henkersteg …

Die Blaue Nacht zog auch in diesem Jahr rund 100.000 Besucher
in ihren Bann.

Sie ist der alljährliche Höhepunkt im Nürnberger Kulturprogramm.

Mensch …denke !

Kleine Geschichte über die Weisheit des Universums
Vor langer Zeit überlegten die Götter, dass es sehr schlecht wäre, wenn die Menschen die Weisheit des Universums finden würden, bevor sie tatsächlich reif genug dafür wären.
Also entschieden die Götter, die Weisheit des Universums so lange an einem Ort zu verstecken, wo die Menschen sie solange nicht finden würden, bis sie reif genug sein würden.

Einer der Götter schlug vor, die Weisheit auf dem höchsten Berg der Erde zu verstecken. Aber schnell erkannten die Götter, dass der Mensch bald alle Berge erklimmen würde und die Weisheit dort nicht sicher genug versteckt wäre.
Ein anderer schlug vor, die Weisheit an der tiefsten Stelle im Meer zu verstecken.
Aber auch dort sahen die Götter die Gefahr, dass die Menschen die Weisheit zu früh finden würden.

Dann äußerte der weiseste aller Götter seinen Vorschlag:
„Ich weiß, was zu tun ist. Lasst uns die Weisheit des Universums im Menschen selbst verstecken. Er wird dort erst dann danach suchen, wenn er reif genug ist, denn er muss dazu den Weg in sein Inneres gehen.“

Die anderen Götter waren von diesem Vorschlag begeistert und so versteckten sie die Weisheit des Universums im Menschen selbst.
(Verfasser unbekannt)

mal eine Geschichte

… zum nachdenken 😉
Große Aufregung im Wald!
Es geht das Gerücht um, der Bär habe eine Todesliste.
Alle fragen sich, wer denn nun da draufsteht.
Als Erster nimmt der Hirsch allen Mut zusammen,
geht zum Bären und fragt ihn:

„Entschuldige Bär, eine Frage: Steh ich auch auf deiner Liste?“
„Ja“, sagt der Bär, „du stehst auch auf meiner Liste.“
Voller Angst dreht sich der Hirsch um und läuft weg.
Und tatsächlich, nach zwei Tagen wird der Hirsch tot aufgefunden.
Die Angst bei den Waldbewohnern steigt immer mehr
und die Gerüchteküche auf die Frage, wer denn nun auf der Liste steht, brodelt.
Das Wildschwein ist das nächste Tier, dem der Geduldsfaden reißt
und darauf den Bären aufsucht, um ihn zu fragen,
ob es auch auf der Liste stehen würde.

„Ja, auch du stehst auf meiner Liste“, antwortet der Bär.
Verschreckt verabschiedet sich das Wildschwein vom Bären.
Auch das Wildschwein fand man nach zwei Tagen tot auf.
Nun bricht Panik bei den Waldbewohnern aus.
Nur das Häschen traut sich noch zum Bären.
„Hey Bär, steh ich auch auf deiner Liste?“
„Ja, auch du stehst auf meiner Liste!“
„Kannst du mich da streichen?“
„Ja klar, kein Problem!”

Und was können wir vom Häschen lernen?
Es ist nicht nur wichtig, dass man Fragen stellt,
sondern wie man die richtige Frage stellt
und das im passenden Moment.