mal so nebenbei…

las ich vor einigen Tagen in einer kleinen Kolumne unserer Tageszeitung
was mich beim lesen zwar schmunzeln,
aber auch über so manche Entwicklung nachdenken ließ.
Von wegen „O Tannenbaum“
Oh, das wird trist unterm Weihnachtsbaum.
Geschenkpapier, lernen wir in diesen öko-bewegten Tagen, ist böse.
Braucht ungeheuer viel Wasser und Strom bei der Herstellung,
und nochmal beim Recyceln.
Besonders, wenn es dieses schöne, glitzernde, leicht metallisch-schillernde ist.
Das darf nicht einmal ins Altpapier, so schlimm ist sein Inhalt.
Also der des Papiers. Mindestens der.
Umweltschützer akzeptieren allenfalls Recycling-Papier.
Besser noch Zeitungspapier.
Was wir begrüßen, wenn unsere Produkte unterm Baum noch einmal gelesen werden.
Trotzdem: Wirklich schön ist auch das nicht.
Dabei ist das nur ein Zwischenschritt weg von der Weihnachtsgemütlichkeit.
Den Kaminen soll es an den Kragen gehen, von wegen Feinstaub;
vermutlich sind dann die Kerzen dran, weil sie aus Erdöl gewonnen werden.
Und wer sich die Ökobilanz eines Weihnachtsbaumes anschaut –
die ist auch nicht gerade ideal.
Ist nur eine Frage der Zeit, bis der auf die Liste des Bösen kommt.
Doch ja, es wird trist werden,
wenn wir unter den kalten Energiesparlampen unsere Geschenke verteilen. 😉

 

Zeitverschwendung ?

Zeit, die du gerne verschwendest, ist keine Zeitverschwendung.
(Marthe Troly-Curtin)

Wunderschöne Stunden verbrachte ich letzte Woche bei der Bundesgartenschau
in Heilbronn.

Die Bundesgartenschau in Heilbronn findet vom 17. April bis 6. Oktober 2019 statt.
173 Tage blühendes Leben und überraschend vielfältig.
Auf 40 Hektar der Innenstadt naher Fläche und am Neckar präsentieren sich in der Gartenausstellung außergewöhnliche Gärten, Highlights aus Kunst, Musik, Tanz und Sport und Wissensangebote zu Themen rund um Garten, Gesundheit, Stadt und Mobilität.Das schönste Geschenk ist gemeinsame Zeit.
Denn keiner weiß, wie viel uns davon bleibt.Auf dem Neckar gab es abends noch als Highlight eine fantastische Wasser-Lichtershow
mit einer sehr schönen interessanten kleinen Geschichte des Wassertropfens dabei,
was diesen traumhaft schönen, wenn auch bissl anstrengen Tag abrundete.

man lernt nie aus!

Was wir vom Wasser lernen können
Ein Weiser im alten China wurde von seinen Schülern gefragt:
“Du stehst nun schon so lange vor diesem Fluss und schaust ins Wasser.
Was siehst du denn da?”

Der Weise schwieg.
Er wandte seinen Blick nicht ab von dem unablässig strömenden Wasser.

Schließlich sprach er:
Das Wasser lehrt uns, wie wir leben sollen.
Wohin es fließt, bringt es Leben und teilt sich aus an alle,
die seiner bedürfen.

Es ist gütig und freigiebig.

Die Unebenheiten des Geländes versteht es auszugleichen:
Es ist gerecht.

Ohne zu zögern in seinen Lauf, stürzt es sich über Steilwände in die Tiefe.
Es ist mutig.

Seine Oberfläche ist glatt und ebenmäßig,
aber es kann verborgene Tiefen bilden.

Es ist weise.

Felsen, die ihm im Lauf entgegenstehen, umfließt es.
Es ist verträglich.

Aber seine Kraft ist Tag und Nacht am Werk, das Hindernis zu beseitigen.
Es ist ausdauernd.

Wie viele Windungen es auch auf sich nehmen muss, niemals verliert es die Richtung zu seinem ewigen Ziel, dem Meer, aus dem Auge.
Es ist zielbewusst.

Und sooft es auch verunreinigt wird, bemüht es sich doch unablässig,
wieder rein zu werden.

Es hat die Kraft, sich immer wieder zu erneuern.

Das alles”, sagte der Weise, “ist es, warum ich auf das Wasser schaue.
Es lehrt mich das rechte Leben!”

(Autor unbekannt)

altes Rezept …

für einen ganz besonderen Weihnachtskuchen 😀
Man nehme:

1 Tasse Wasser
1 Tasse Zucker
1 Tasse braunen Zucker
4 große Eier
2 Tassen getrocknete Früchte
1 Teelöffel Backpulver
1 Teelöffel Salz
1 Hand voll Nüsse
1 Zitrone
1 Liter Whiskey

Zubereitung:
Zunächst kosten Sie den Whiskey und überprüfen so seine Qualität.
Nehmen Sie dann eine große Rührschüssel zur Hand.

Währenddessen probieren Sie nochmals den Whiskey und überzeugen sich davon, dass er wirklich von bester Qualität ist. Gießen sie dazu eine Tasse randvoll und trinken Sie diese aus.

Wiederholen Sie diesen Vorgang.

Schalten Sie den Mixer an und schlagen Sie in der Rührschüssel die Butter flaumig weich.
Fügen Sie einen Löffel voll Zucker hinzu.
Überprüfen Sie, ob der Whiskey noch in Ordnung ist. Probieren Sie dazu nochmals eine Tasse voll.
Mixen Sie den Schalter aus!
Brechen Sie 2 Eier aus und zwar in die Schüssel.
Haun sie die schrumpligen Früchtchen mit rein.
Malten Sie den Schixer an.
Wenn das blöde Obst im Trixer stecken bleibt, lösen’s des mit ’nem Traubenschier.
Überprüfen Sie den Whiskey auf seine Konsissstenzzzz…

Jetzt schmeißen Sie die Zitrone in den Hixer und drücken ihre Nüsse aus.
Fügen Sie eine Tasse hinzu.
Zucker, alles.
Was auch immer…

Fetten Sie den Ofen ein.
Drehen Sie ihn um 350 Grad.
Schlagen Sie auf den Mixer, bis er ausgeht.
Werfen Sie die Rührschüssel aus dem Fenster und überprüfen Sie den Geschmack des übrigen, abgestandenen Whiskeys.

Gehen Sie ins Bett und pfeifen Sie auf den Kuchen… ziehen Sie sich prophylaktisch 3 Aspirin rein…und habt noch eine schöne, fröhliche, hoffentlich auch gesunde letzte Adventswoche ☆ ❤ ☆

Beispielhaft !

Wie viele kleine Dinge und Gesten
Großes und Wunderbares bewirken können. 😉
Einmal zog ein Vagabund mit seinem Plunder in ein Dörfchen.
Er klopfte am nächstgelegenen Haus.
“Es gibt in der ganzen Gegend nichts mehr zu essen“,
teilte man ihm mit, bevor er überhaupt den Mund aufmachen konnte.
„Oh, ich habe alles, was ich brauche“, winkte er ab,
„Ich will eine Steinsuppe kochen und bräuchte nur einen Topf.
Ihr seid alle eingeladen!“
Zögernd gab man ihm einen Topf.
Er füllte ihn mit Wasser und machte ein Feuer darunter.
Dann holte er einen braunen Stein aus seiner Tasche
und legte ihn ins Wasser.

Mittlerweile waren alle Dörfler neugierig erschienen.
„So“, sagte der Vagabund zu sich selbst,
“ich liebe diese Steinsuppe.
Ich hatte auch schon mal eine Steinsuppe mit Kohl,
die war natürlich kaum noch zu übertreffen.“
„Hmmm“, meinte eine alte Frau,
„so einen Kohl hätt ich noch“, und holte ihn herbei.
Der Metzger brummte: „Was ist schon Kohl ohne Fleisch?“
„Und Kartoffeln“, rief eine andere Frau,
„in eine Suppe gehören doch auch Kartoffeln!
Ein paar müsste ich noch haben.“
Zwiebeln tauchten auf, Möhren und Pilze –
die Suppe dampfte und roch so gut,
dass allen das Wasser im Mund zusammenlief.
Schließlich saßen sie beisammen, aßen gemeinsam
und es wurde ein richtiges Fest.
(Verfasser leider unbekannt)

kleiner Ausflug

muss immer wieder mal sein! 😉
„Wichtig ist nicht, wo du bist,
sondern was du tust, wo du bist.“
(Afrikanische Lebensweisheit) Herbstspaziergang in unserer schönen Fränkischen Schweiz
Das Fließen des Wassers und die Wege der Liebe
haben sich seit Göttergedenken nicht geändert
(Chinesische Weisheit)
So wie das Eisen außer Gebrauch rostet
und das stillstehende Wasser verdirbt
oder bei Kälte gefriert,
so verkommt der Geist ohne Übung. 😉
(Leonardo da Vinci)

nur ein Traum?

Friedliche Idylle,
vertraute Töne in der Stille…
plätschernde Enten am Ufer entlang,
Vogelgezwitscher – die Nachtigall sang.
Sonnenstrahlen im Wasser sich spiegelnd,
Halme im Grase – hin und her wiegend.
Hier findet man Ruhe – Geborgenheit,
ein Jeder hat für den anderen Zeit.
Dort wird nicht unterschieden
zwischen schwarz und weiß.
Friedliches Miteinander –
auf gemeinsamen
Gleis.
Es wächst die Natur,
ohne Pestizide und Gift.
Ohne Angst lebt der Mensch,
Natur und Tiere sind geschützt.

Dieser Ort – den wohl kaum noch einer kennt,
ist der Ort – den man auch den FRIEDEN nennt!
Ich entdeckte ihn einst, es war gar nicht so schwer,
ihn festzuhalten jedoch dagegen sehr.

… Denn erwacht man aus Träumen, muss man leider auch sehen,
wie schnell sie im Alltag vom Winde verwehen