egal wohin …

Hauptsache ans Meer.
War ja mein großer Wunsch vor dem Urlaub
und komme nun auch endlich dazu, meine so schönen Urlaubserinnerungen
mit entsprechenden Bildern, hier mit euch zu teilen.

Einen kompletten Ordner mit bereits mühsam für den Blog ausgewählten Fotos
musste ich leider wieder in die Tonne kloppen,
weil die Fotos versehentlich völlig entstellt
und unbrauchbar
darin abgespeichert wurden…

Weshalb ich dann auch erstmal etwas Abstand zum Durchatmen
und Neubeginn brauchte.
😉
Unsere Unterkunft war eine sehr schöne Ferienwohnung im schönen Ferienort Ahlbeck,
von wo wir sehr viele Ausflüge, größtenteils auch zu Fuß unternahmen.

Seebrücke von Heringsdorf

Unweit von Ahlbeck liegt Heringsdorf…

 das mit dem daneben liegenden Örtchen Bansin

 

zu den drei Kaiserbädern der schönen Insel Usedom gehört.
Dieser Anblick unterwegs am Strand stimmte mich nachdenklich
und natürlich auch etwas melancholisch…
Denn erlebte vor einigen Jahren schon mal im Urlaub auf Rügen,
wie eine weinende Frau neben mir am Schiff so nach und nach
mitgebrachte Rosenblüten ins Wasser fallen ließ,
was mich sehr tief berührte!
Nachfolgende Fotos lasse ich einfach so mal wirken
und können ja auch alle durch anklicken vergrößert werden. 😉

Tauchglocke auf der Seebrücke in Zinnowitz

Nun wünsche ich Euch allen ein schönes erholsames Wochenende

… kleiner Nachtrag, vergessener Fotos zum Beitrag, für Christa:

 Sind das die gleichen Vögel… Strandläufer, wie ich sie auf deinem Blog sah und kommentierte?

Fortsetzung folgt  😉

stille deinen Durst

mit Wasser,
deinen Wissensdurst mit Informationen
und den Durst deines Gewissens mit Wahrheit.
Sagt ein altes Sprichwort, das ich auch irgendwie passend
zum so schönen wöchentlichen Projekt von Roland,
bei ROYUSCH-UNTERWEGS empfand.

>>„Wöchentliche Fotochallenge“ #21<<

Der einundzwanzigste Begriff lautet: Wasser
und mein Bild dazu zeigt die stille Idylle an einem kleinen Gewässer,
aber auch den Rettungsring, falls Gefahr im Wasser droht.„Wasser gibt nach, aber erobert alles.
Wasser löscht Feuer aus oder, wenn es geschlagen zu werden droht,
flieht es als Dampf und formt sich neu.
Wasser spült weiche Erde fort oder,
wenn es auf Felsen trifft, sucht es einen Weg, sie zu umgehen.
Es befeuchtet die Atmosphäre, so dass der Wind zur Ruhe kommt.
Wasser gibt Hindernissen nach, doch seine Demut täuscht,
denn keine Macht kann verhindern,
dass es seinem vorbestimmten Lauf zum Meer folgt.
Wasser erobert durch Nachgeben; es greift nie an,
aber gewinnt immer die letzte Schlacht.“

Diese Zeilen eines unbekannten Verfassers aus dem 11. Jahrhundert
sollten wir uns alle verinnerlichen,
zum Umdenken und entsprechendem Handeln herausfordern…

Wasser ist Leben und ohne Wasser würde es kein Leben geben.
Aber Wasser kann auch zerstören und Leben auslöschen,
was nun durch diese schrecklichen Flutkatastrophen
wieder
ganz klar verdeutlicht wurde!

tierisch schön

wurde Ende der Woche ein kleiner Spaziergang am Wasser

Blesshühner – gib Küsschen 😀

wo nun intensiv gebrütet und gefüttert wird.

Papa Blesshuhn ist fleißig am füttern, während Mama ihre Küken wärmt.

Lass mit den Augen auch dein Herz die Natur betrachten.
Du siehst alles ganz anders. Schöner, bezaubernder, berauschend…

Buntspecht am Uferrand

eine Sitzbank war bereits von dieser interessanten Märzfliege belegt 😀

… und dann sah ich diese süßen Knäuel ❤

Abmarsch ins Wasser ❤

Ein Pfingstgedichtchen will heraus
Ins Freie, ins Kühne.
So treibt es mich aus meinem Haus
Ins Neue, ins Grüne.

Wenn sich der Himmel grau bezieht,
Mich stört’s nicht im geringsten.
Wer meine weiße Hose sieht,
Der merkt doch: Es ist Pfingsten.

Nun hab ich ein Gedicht gedrückt,
Wie Hühner Eier legen,
Und gehe festlich und geschmückt –
Pfingstochse meinetwegen –
Dem Honorar entgegen.
(Joachim Ringelnatz)

Ergänzend

zu meinem vorherigen Beitrag über den alten Ludwig-Donau-Main-Kanal

Schleuse am alten Ludwig-Donau-Main-Kanal

interessierte mich dann natürlich auch der später erbaute Main-Donau-Kanal,
wo ich vorgestern bei herrlichem Wetter mit unerwartet und auch ungewöhnlich
regem Verkehr an der Schleuse überrascht wurde!
😀
Der Main-Donau-Kanal
Ist eine Verbindung von der Nordsee zum Schwarzen Meer.
Als Bindeglied zwischen den Flüssen Main und Donau schafft der im Jahr 1992 eröffnete Kanal eine 3.500km lange Wasserstraße
zwischen den Seehäfen Rotterdam und Constanza,

von der 15 europäische Länder profitieren.
Die 171 Kilometer lange Bundeswasserstraße hat sich mittlerweile zu einer der wichtigsten Verkehrsverbindungen in Europa entwickelt.
Zwischen Bamberg und Kelheim überwindet der Main-Donau-Kanal
mithilfe von 16 Schleusen 242m Höhenunterschied.
Der Kanal wurde zwischen 1960 und 1992 erbaut.
Mit ihm entstand eine durchgehende Großschifffahrtsstraße (genannt Europakanal) zwischen der Nordsee bei Rotterdam und dem Schwarzen Meer bei Constanza (Rumänien),
die über Rhein, Main und Donau verläuft.

Schleuse in Erlangen

Die Schleuse Erlangen (Bauzeit: 1967 – 1970, Inbetriebnahme: 30.10.1970, Baukosten: 29 Mio. DM) liegt am Kanalkilometer 25,88 auf einer Höhe von NN: 284,80 m und hat eine Hubhöhe von 18,3 m. Sie ist als Sparschleuse gebaut.
Ein Teil des Wassers wird in neben der Schleusenkammer liegenden, in der Höhe gestaffelten Becken zwischengespeichert. Je Schleusung werden gut 18.000 m³ Wasser gebraucht.
Quellen Textinfo: http://www.wsa-nuernberg.wsv.de, http://www.hansgruener.de, http://www.rmd-wasserstrassen.de/main-donau-kanal/
Und zur Abrundung dieses für mich sehr ereignisreichen Tages
ging es auf dem Nachhauseweg noch zu „meinen“ so schönen Schwänen am See

kleiner Ausflug

gestern bei herrlichem Wetter
in unser Naturschutzgebiet „Mohrhof“ in Mittelfranken
bevor dort zum Schutz der Tiere ab Anfang März
wieder alle „Querfeldeinwanderungen“ verboten sind.
Ein Schwan
zieht auf dem Wasser seine Bahn,
ganz von sich selbst umrahmt,
gleich einem gleitenden Gemälde;
so zeigt sich – zu gewissen Augenblicken –
ein Wesen, das man liebt,
wie ein bewegter Raum.

Es nähert sich, gedoppelt
wie der Schwan,
uns’rer betrübten Seele …,
die auf dies‘ Wesen
dann das zitternd‘ Bild
des Glückes und des Zweifels wirft.
Ins Deutsche übersetzte Lyrik des Liedes „Un cygne“
von Rainer Maria Rilke

Der Winter

zeigt, wie magisch die Natur ist.
Sie verwandelt Wasser in Schnee und Eis.

Der Winter hüllt jede Landschaft in ein neues Gewand.

Sieht man die Veränderung, so schaut man gebannt,
auf das magische Treiben der Zeit der Kälte und des Schnees …
… und wartet auf den Frühling und das Blühen des Klees. Inzwischen ist bei uns leider wieder Tauwetter und mal sehen was noch kommt… 😉

die Welt steht Kopf

egal wie man sie dreht, aber…
Alleine auf den Blickwinkel kommt es an!
Wenn man alles neu und anders sieht, kann’s sein, dass And’res auch geschieht!
(Aus Mary Poppins)Gestern wieder mal bei (noch) herrlichem Wetter in unserem Naherholungsgebiet Natürlich zauberte mir dieser Tipp sofort ein Lächeln ins Gesicht
und der Balken diente auch gut als Liegeplatz für meine kleine „Zauberkugel“ ! 🙂Jede Menge Kanadagänse erfreuen sich an ihrer herbstlichen „Alleinherrschaft“
auf der eigentlichen Liegewiese 🙂 Herrlich perfekt unperfekt durch meine inzwischen extrem lädierte Kugel gesehen 😀 Stille Angler-Idylle und auch wieder sich sonnende Libellen Ein sehr nettes Kamerateam bereitete laut Auskunft alles für den Dreh eines Werbefilmes vor  und ein genauso netter Hobby-Bastler ließ sein wirklich tolles Boot zu Wasser.Jeder möchte die Welt verbessern und jeder könnte es auch,
wenn er nur bei sich selber anfangen wollte.
(Karl Heinrich Waggerl)

bezaubernder Herbst

mit seinen so schönen warmen Farben
dem Duft nach Pilzen und die Frische der Natur
den von Morgentau benetzten Gräsern
der sich im Wasser spiegelnden Herbstsonne
entsteht eine ganz besondere Stimmung
der Ruhe und Gelassenheit,
um wieder Kraft zu tanken und unsere Gedanken
neu zu sortieren. So schön war es am Sonntag bei herrlichem Sonnenschein
in einem kleinen Naturschutzgebiet unserer Region. Sonniger Herbsttag

Abschiedshauch durchweht die Lüfte,
letzte Farben, letzte Düfte,
und ein letzter holder Klang.

Wo sind jene schönen Tage,
da aus jedem Blütenhage
tönte Nachtigallensang?

Zwar noch blüht die letzte Rose,
doch die bleiche Herbstzeitlose
schimmert schon im Wiesengrün;

Sie verschlief das beste Wetter
und nun kommt sie ohne Blätter
sich beizeit noch auszublühn.
Träumerisch in sich versunken
und wie von Erinnrung trunken
liegt die Welt so blau und weit,

Sehnsuchtsvoll, mit sanfter Klage,
still gedenkend goldner Tage
und der schönen Rosenzeit!

(Heinrich Seidel)

Ernst gemeintes …

bildlich in feinem Humor verpackt. 
Wenn du einst in deinem Leben
fest auf einen Menschen baust,
geh’ mit Vorsicht ihm entgegen,
eh du dich ihm anvertraust!
Schau ihm lang und fest in die Augen,
ob auch offen ist sein Blick,
denn des Menschen Worte trügen,
doch das Auge kann es nicht!
Wir leben alle unter dem gleichen Himmel,
aber wir haben nicht alle den gleichen Horizont.
(Konrad Adenauer)

Wasser, Mauern, Hindernisse.
Was für den einen unüberwindbar scheint, durchschreitet der andere fast mühelos.
Alles eine Frage der Perspektive. 😉

Ein Märchen …

vom Regenbogen
Vor langer Zeit begannen die Farben dieser Welt zu streiten.
Jede behauptete von sich, sie sei die Beste, die Wichtigste, die Nützlichste, die Beliebteste!

GRÜN sagte:
Klar bin ich die Wichtigste! Ich bin das Symbol für Leben und Hoffnung. Ich wurde gewählt für das Gras, für die Bäume und die Blätter. Ohne mich würden alle Tiere sterben. Schaut euch doch in der Landschaft um und ihr werdet sehen, dass ich in der Mehrheit bin!

BLAU unterbrach:
Du denkst nur an die Erde! Aber betrachte doch den Himmel und das Meer! Es ist das Wasser, das die Basis für alles Leben ist und von den Tiefen des Meeres in die Wolken hinauf gezogen wird. Der Himmel gibt Raum, Frieden und Unendlichkeit.
Ohne meinen Frieden wärt ihr alle nichts!

GELB lachte in sich hinein:
Ihr seid alle so ernst. Ich bringe Lachen, Fröhlichkeit und Wärme in die Welt. Die Sonne ist gelb, der Mond ist gelb, die Sterne sind gelb … Eine Sonnenblume bringt die Welt zum Lächeln.
Ohne mich gäbe es keinen Spaß!

Als nächste begann ORANGE ihr Lob zu singen:
Ich bin die Farbe der Gesundheit und der Erneuerung. Ich mag rar sein, aber kostbar, denn ich diene den Bedürfnissen menschlichen Lebens. Ich überbringe die wichtigsten Vitamine. Denkt an Karotten, Kürbis, Mangos und Papayas. Ich hänge nicht ständig herum, aber wenn ich den Himmel zum Sonnenaufgang oder -untergang färbe, ist meine Schönheit so eindrucksvoll, dass niemand einen Gedanken an einen von euch verschwendet.

ROT konnte es nicht länger aushalten und rief aus:
Ich bin der Herrscher von allen! Ich bin das Blut – Lebensblut! Ich bin die Farbe der Gefahr und der Tapferkeit. Ich bin bereit für etwas zu kämpfen. Ich bringe Feuer ins Blut. Ohne mich wäre die Erde so leer wie der Mond. Ich bin die Farbe der Leidenschaft und der Liebe,
der roten Rose und der Mohnblume.

PURPUR erhob sich zu ihrer vollen Größe: Sie war sehr groß und sprach mit Pomp:
Ich bin die Farbe der Fürsten und der Macht. Könige, Häuptlinge und Bischöfe haben immer meine Farbe gewählt, weil ich das Symbol für Autorität und Weisheit bin.
Niemand zweifelt an mir, man hört und gehorcht.

Schließlich sprach INDIGO, viel leiser als all die anderen, aber mit ebensolcher Bestimmtheit:
Denkt an mich. Ich bin die Farbe der Stille. Ihr nehmt mich kaum wahr, aber ohne mich würdet ihr alle oberflächlich werden. Ich repräsentiere Gedanken und Betrachtung, Zwielicht und tiefes Wasser. Ihr braucht mich für das Gleichgewicht und für den Kontrast,
für das Gebet und den inneren Frieden.

Und so fuhren die Farben fort zu prahlen, jede von ihrer eigenen Erhabenheit überzeugt. Ihr Streit wurde lauter und lauter. Plötzlich war da ein heller Blitz und grollender Donner. Regen prasselte schonungslos auf sie nieder.
Die Farben drückten sich voll Furcht einer an den anderen,

um sich zu schützen.

Inmitten des Lärms begann der REGEN zu sprechen:
„Ihr dummen Farben streitet untereinander und versucht den anderen zu übertrumpfen!
Wisst ihr nicht, dass jeder von euch für einen ganz bestimmten Zweck geschaffen wurde, einzigartig und besonders?
Reicht euch die Hände und kommt zu mir.“

Sie taten wie ihnen geheißen wurde, sie kamen zusammen und reichten sich die Hände.

Der Regen fuhr fort:
Von nun an, wenn es regnet, erstreckt sich jede von euch in einem großen Bogen über den Himmel, um daran zu erinnern, dass ihr alle in Frieden miteinander leben könnt. Der Regenbogen ist ein Zeichen der Hoffnung auf ein Morgen. Daher, immer wenn ein guter Regen die Welt wäscht und ein Regenbogen am Himmel erscheint, erinnern wir uns daran, einer den anderen zu würdigen.

Freundschaft ist wie ein Regenbogen:
Rot, wie ein Apfel, süß bis ins Innerste.
Orange, wie eine brennende Flamme, die niemals auslöscht.
Gelb, wie die Sonne, die deinen Tag erhellt.
Grün, wie eine Pflanze, die nicht aufhört zu wachsen.
Blau, wie das Wasser, das so rein ist.
Purpur, wie eine Blume, die bereit ist, aufzublühen.
Indigo, wie die Träume, die dein Herz erfüllen.
Mögen wir alle Freundschaften finden, die dieser Schönheit gleichen.

Diese farbenreiche Erzählung stammt von Shiralee Cooper,
Leiterin von AuraLight/Unicorn – Australien