trautes Heim

Glück allein.
So sah und empfand ich gestern diesen Anblick auf meinem Weg zum Arzt,
was ich dann mit dem Handy fotografierte.
Das Männchen hütete hier brav das Haus,
während das Weibchen eigentlich die Eier ausbrüten sollte…Wieder zuhause angekommen, bestätigte sich meine Vermutung,
dass auch in diesem Jahr wieder Meisen in meinem Nisthäuschen für Nachwuchs sorgen
und gerade wohl die Eier ausbrüten 😀 Während den Frostnächten zum Glück noch nicht geöffnete Blüten der Magnolie,
entwickeln nun ihre ganze Pracht …
und auch ansonsten tut sich inzwischen überall so vieles,
was den Frühling einfach bezaubernd und die Seele glücklich macht! ❤

kleiner Kohlweißling

inzwischen ziemlich lädierter C-Falter als Dauergast
„Zum Mitleiden gab die Natur vielen ein Talent,
zur Mitfreude nur wenigen.“
(Friedrich Hebbel)

Konfuzius sagte:
Zufriedenheit bringt auch in der Armut Glück.
Unzufriedenheit ist Armut, auch im Glück. 😉

irgendwie verrückt

Ein zarter wärmender Frühlingshauch und schon summt das Glück.

Die ersten Knospen der Magnolie befreien sich, hoffentlich nicht zu früh, von ihrer Schutzhülle…

Alles freuet sich und hoffet, wenn der Frühling sich erneut.
(Friedrich Schiller)

Lilien sehnen sich nach Sonne

endlich auch mal ein Rotkehlchen erwischt 🙂

Eine Chinesische Weisheit sagt:
Mach deine Pläne fürs Jahr im Frühling
und die für den Tag frühmorgens. 😉

Niedlicher Besuch in Nachbars Garten 😀

von der Freiheit

der Entscheidung

Ein Wanderer trifft auf einen Schäfer.
Er fragt diesen, wie wohl das Wetter
in den nächsten Tagen werden würde.

Der Schäfer antwortet: „So, wie ich es gerne habe“.

„Woher wissen Sie, dass das Wetter so werden wird,
wie Sie es mögen“, fragt der Wanderer.

„Sehr einfach“, antwortet der Schäfer.
„Ich habe die Erfahrung gemacht,
dass ich nicht immer das bekomme, was ich möchte.
Also habe ich gelernt, immer das zu mögen,
was ich bekomme.
Deshalb bin ich mir sicher, dass das Wetter so wird,
wie ich es mag“.

Die darin enthaltene Lebensweisheit:
Es liegt bei uns, etwas als Glück oder Unglück,
als gut oder schlecht anzusehen.
Wir haben die Freiheit,
uns für das eine oder andere zu entscheiden.

der Volksmund sagt

Wenn es nicht wintert, so sommert es auch nicht
Auch wenn es bei uns Anfang der Woche ganz herrlich schneite,
blieb leider nicht allzu viel davon auch liegen.
Aber zum Glück war bei uns trotzdem
nicht weit entfernt

eine richtig schöne Winterwanderung möglich.

 

Denn ich mag doch so gerne …
mit den Schneeflocken tanzen,
einen Schneemann bauen,
Herzen in den Schnee stapfen,
am wärmenden Feuer
den heißen Tee genießen.
Die Natur ist kein Ort, der besucht wird
sie ist unser Zuhause.

im alten Jahr

nochmal Danke sagen,
Danke für alles was gut war und schön!
Jede Krise birgt auch ihre Chance, heißt es so weise.
Auch diese Krise könnte eine positive Wirkung auf die Menschen haben,
weil viele jetzt bewusster handeln und achtsamer miteinander umgehen.
Familie und Freunde rücken mehr in den Fokus.
Und eine gute Gemeinschaft kann wie ein Leuchtturm sein,
wenn man mal die Orientierung auf seinem Weg verloren hat …
Lieben Dank an Alle,
die mich auch hier treu durch das Jahr begleiteten,
mit mir lachten, mich trösteten, mir zugehört
und auch Mut zugesprochen haben.
Die ohne Wenn und Aber schöne,
aber auch mal traurige Stunden mit mir teilten.
Von ganzem Herzen ❤ Danke an alle,
die mir hier das Kostbarste schenkten …
IHRE ZEIT

Für das neue, hoffentlich bessere Jahr 2021
wünsche ich Euch allen nur das Beste!
Gesundheit, Glück und
Zufriedenheit.

Heiter trotz wolkig ツ

Aktions- und Gedenktage gibt es ja jede Menge über das ganze Jahr verteilt.
Das beginnt schon am 1. Jan. mit dem Weltfriedenstag,
am 10. Jan. Blockflötentag, am 16. Jan. Welt-Nichts-Tag,
am 18. Jan. Tag des Deutschen Schlagers
und am 21. Januar gibt es sogar den Weltknuddeltag,
der zugleich auch der internationale Tag der Jogginghose ist.
Das ist nur der Anfang der Liste
zu allen Aktions- und Gedenktagen des Jahres.
Es gibt fast keinen Tag, an dem nicht irgend etwas gewürdigt wird.
Nur der 23. Oktober, also morgen geht offenbar leer aus,
denn über ihn gibt es in der Liste nichts zu erfahren.
Einfach nichts – das ist doch nicht fair. (◔‿◔)
Deshalb hab ich dazu einen sehr guten Vorschlag:
Diesen Tag machen wir einfach zum Grundlos-glücklich-Tag.
Richtig gut drauf sein, ganz ohne Anlass und Vorgaben.
Bei genauer Durchsicht der offiziellen Jahresliste,
wurde dafür scheinbar noch keine Würdigung vorgesehen.
Dabei ist dies eine sehr wichtige Lebenshaltung und -einstellung,
mit der sich auch mal dunkle Wolken sehr gut überstehen lassen.
Hast du gerade keinen Grund um glücklich zu sein?
Was solls… machen wir das Beste daraus und sind wir’s einfach trotzdem.
Glück, sagen Forscher, hängt viel mit den eigenen Erwartungen zusammen.
Erwarten wir also, außer Gesundheit, nicht so viel.
Einfach ein bisschen Spaß und Freude am Leben und genau das darf,
sollte möglichst aus uns selbst kommen.

Ein schönes Sprichwort sagt:
Sei froh und übe dich im Lachen, denn Lachen, das tut gut.
Lass dir kein X für ein U vormachen, sei immer auf der Hut! 😉

ohne viele Worte …

weil zu krass für mich ! 😯
Gestern waren es bei uns noch über 36 Grad im Schatten
und ich fotografierte bei strahlendem Sonnenschein
meine schönsten Rosen.
Heute fotografierte ich beim Einkaufen in einem Discounter,
was mir erst einmal die Sprache verschlug …
Na klar, in vier Monaten ist ja schon wieder Weihnachten !
Traurig aber offensichtlich leider wahr :

Unsere Konsum- und Marktwirtschaft beruht auf der Idee,
dass man Glück kaufen kann,
wie man alles kaufen kann.
Und wenn man kein Geld bezahlen muss für etwas,
dann kann es einen auch nicht glücklich machen.
(Erich Fromm)

kleine Wunder

der Natur,
die mich immer wieder sehr faszinieren. 🙂

Seit über 300 Millionen Jahren leben sie schon auf unserer Erde.
Durch ihre Fähigkeit sich anzupassen haben sie überlebt.
Libellen symbolisieren unsere Fähigkeit,
Zeiten der Not zu überwinden.
Sie können uns daran erinnern, uns Zeit zu nehmen,
um uns wieder mit unserer eigenen Stärke,
unserem Mut und unserem Glück zu verbinden.
Schon Augustinus Aurelius wusste :
Die Seele ernährt sich von dem, worüber sie sich freut.

Selbstbewusstsein …

Sich seiner selbst bewusst sein.
Das mit dem Selbstbewusstsein ist so eine Sache:

Hat man viel davon besteht die Gefahr,
egozentrisch und mit Scheuklappen durch die Welt zu laufen.
Nur wenig auf das zu geben, was Mitmenschen empfinden
und sich selbst zu oft in den Mittelpunkt zu stellen.

Hat man zu wenig von ihm, macht man sich oftmals kleiner als nötig,
traut den eigenen Fähigkeiten nicht
und legt zu viel Wert auf die Meinung anderer.

Glücklich macht auf Dauer der goldene Mittelweg:
Sich dann in die erste Reihe zu stellen,
wenn die eigenen Talente gefragt sind,
und in manchen Momenten anderen den Vortritt zu lassen.

Niemand kann alles – was für ein Glück ! 😉
Remind yourself that you don’t have to do what everyone else is doing.
Erinnere dich daran, dass du nicht das tun musst, was alle anderen tun.

die Vorstellung

bestimmt unser Verhalten 😉
Sie stänkerte. Dennoch habe ich sie –
Weil sie käuflich war – gekauft.
Und habe, vielleicht aus Ironie,
Sie „Mucker“ getauft.

Ich riss ihr gierig mit rauher Hand
Die einzelnen Kleider herunter,
Zunächst ein leichtes Flittergewand,
Dann anderen, gröberen Plunder.

Und Rock und Röckchen nach Röckchen fiel
Herab. Ich riss und zerfetzte
Mit Wollust. Ich wollte – das war mein Ziel –
Das Nackte, das Wahre, das Letzte.

Doch immer, wenn ich das rosige Glück
Der Nacktheit zu schauen vermeinte,
Kam wieder noch irgend ein Kleidungsstück.
Ich wütete weiter, ich weinte.

Doch als ich sie völlig enthemdet
Hatte, blieb nichts, restlos nichts.
Und in dieses Nichts bohrt befremdet
Der Stachel meines Gedichts.

Jedoch erübrigt sich jede Kritik,
jeder Kommentar,
Weil die, von der ich hier rede,
Eine Zwiebel war.
(„Lustmord“ von Joachim Ringelnatz)