wenn schon …

der Winter derzeit noch nicht wirklich hart ist,
dann müssen es wenigstens die Schneemänner sein. 😀

Ein kleiner Schneemann steht hier einsam herum,
ist verliebt in die Sonne, das ist für ihn ganz dumm,
denn wenn sie ihn küsst, und nur das ist gewiss,
dann schmilzt er dahin vor Verlegenheit,
muss warten, bis es hoffentlich wieder bald schneit.Zumindest gab der Winter am Sonntag in unserer Region
wieder mal einen kleinen Vorgenuss, wie es sein könnte und hoffentlich noch wird!

still ruht der See…

wie es gestern bei einem sehr schönen erholsamen Spaziergang an der frischen Luft
 und leider wieder hinter Wolken verschwundener Sonne, zu sehen war.

Mag auch die Spiegelung im Teich
oft uns verschwimmen:
Wisse das Bild.
Erst in dem Doppelbereich
werden die Stimmen
ewig und mild.
(Rainer Maria Rilke)

Finde das Herz ♥

Es gibt Menschen …

die strahlen Ruhe,
Gelassenheit und gute Laune aus,
obwohl auch in ihrem Leben nicht immer die Sonne scheint.
Vielleicht liegt es daran, dass sie ab und zu loslassen
und sich Zeit nehmen für das, was ihnen persönlich Freude macht.
Der Kopf muss lernen loszulassen, damit die Seele wieder atmen kann.
Für mich ist dafür der beste Ort der erholsame Wald,
wo ich letzte Woche bei einem schönen Spaziergang etwas frisches Moos
für mein Adventsgesteck sowie die traditionelle Weihnachtskrippe sammelte
und mir dabei überraschend ein sehr interessantes „Ungetüm“ begegnete. 😀

Ein Forstarbeiter war mit einem Harvester, Holzvollernter, Waldvollernter (englisch Harvester)
am arbeiten und es war faszinierend zu beobachten,
wie innerhalb von wenigen Minuten eine große Fichte gefällt,
dann zur Abholung fertig geschnitten gestapelt wurde.
Kommt bitte Alle gut und vor allem gesund in sowie durch die Woche !

Lass die Seele baumeln

Um im zur Zeit oft grauen Alltag
jeden Tag ein bisschen Sonne zu tanken,
zu entspannen und neue Kräfte zu sammeln.
Um nach den Sternstunden
eines jeden neuen Tages zu greifen
und jeden Augenblick bewusst zu leben.
Den Abend genießend
die Hektik des Alltags abstreifen
den Lauf der Gedanken verlangsamen
tief durchatmen und alle Viere von sich strecken.
Wie gut tut dann auch ein wohliges Bad,
schöne Musik und ein Glas Wein.

* Wer jeden Abend sagen kann: „ich habe gelebt“,
dem bringt jeder Morgen einen neuen Gewinn *
… wobei dieses tiefsinnige Zitat von Seneca
inzwischen noch mehr an Bedeutung
gewonnen hat und deshalb …

es wird kalt …

Die ersten frostigen Nächte haben wir in Franken bereits hinter uns …
Der erste Frost, so wunderschön
bizarr und doch so zart
sind seine Spuren anzusehen
doch manche Knospe traf es hart.
Als der Kälte Architekt
braucht er keine Normen,
macht die Landschaft uns perfekt
ein Bild in wunderbaren Formen . . .Der Frost malt mir nie dieselben Eisblumen zweimal an mein Fenster
… und tagsüber scheint wieder angenehm wärmend die Sonne

Zuhause …

ist es ja auch sehr schön und gleich am nächsten Tag der Rückkehr
inspizierte ich mit Freude noch Blühendes im Garten 🙂
Dieser Ort sei dem ehrenwerten Vergnügen gewidmet,
das Auge zu erfreuen, die Nase zu erfrischen und den Geist zu erneuern.
(Erasmus von Rotterdam)
Die Pflanze gleicht den eigensinnigen Menschen,
von denen man alles erhalten kann, wenn man sie nach ihrer Art behandelt.
Ein ruhiger Blick, eine stille Konsequenz in jeder Jahreszeit,
in jeder Stunde das ganz Gehörige zu tun,
wird vielleicht von niemand mehr als vom Gärtner verlangt.
(Johann Wolfgang von Goethe)
Wenn Dich jemand mit Steinen bewirft, musst Du mit Rosen zurückwerfen.
Aber vergiss die Vase nicht. 😀

Dieser Moment …

wenn man nach langer Zeit wieder ans Meer kommt
und das Rauschen der Wellen hört …
wenn die Sonne untergeht und man einfach den Rest der Welt vergisst.
Ich liebe es !
Nur noch
frische Seeluft,

rauschende Wellen
und stundenlang laufen
an manch schönen Stränden.
Neues entdecken, Schönes erleben
der Seele viel Freude und Erholung geben.
Wenn du denkst, Abenteuer seien gefährlich, versuche es mit Routine.
Diese ist tödlich.    (Paulo Coelho)
Auf Abenteuer bin ich im Urlaub ganz bestimmt nicht aus
und
 werde meinen Urlaub an unserer schönen Ostsee,
mit allen zur Zeit noch erforderlichen Maßnahmen
so richtig genießen !
 

Unwahrheit oder Lüge

Wer lügt, sagt wissentlich die Unwahrheit !

Eine Lüge ist eine Aussage,
von der der Sender (Lügner) weiß oder vermutet,
dass sie unwahr ist,
und die mit der Absicht geäußert wird,
dass der Empfänger sie trotzdem glaubt.
Oder anders formuliert
die (auch nonverbale) Kommunikation
einer subjektiven Unwahrheit mit dem Ziel,
im Gegenüber einen falschen Eindruck zu erzeugen.
Die Lüge wird dann für den zur Wahrheit, der kein Wissen hat.

Auch ganz bewusst aus dem Zusammenhang gerissene,
so verbreitete Worte und Zeilen sind somit nichts anderes als Lügen.

Lügen erfordert eine Menge Fähigkeiten
und es schleicht sich im Laufe der Zeit
ein schon fast gewohnheitsmäßiger Umgang
mit der Unwahrheit ein.

Ein altes Sprichwort sagt:
Lügen summen wie Fliegen und Mücken,
die Wahrheit aber strahlt prächtig wie die Sonne.

Ein Märchen …

vom Regenbogen
Vor langer Zeit begannen die Farben dieser Welt zu streiten.
Jede behauptete von sich, sie sei die Beste, die Wichtigste, die Nützlichste, die Beliebteste!

GRÜN sagte:
Klar bin ich die Wichtigste! Ich bin das Symbol für Leben und Hoffnung. Ich wurde gewählt für das Gras, für die Bäume und die Blätter. Ohne mich würden alle Tiere sterben. Schaut euch doch in der Landschaft um und ihr werdet sehen, dass ich in der Mehrheit bin!

BLAU unterbrach:
Du denkst nur an die Erde! Aber betrachte doch den Himmel und das Meer! Es ist das Wasser, das die Basis für alles Leben ist und von den Tiefen des Meeres in die Wolken hinauf gezogen wird. Der Himmel gibt Raum, Frieden und Unendlichkeit.
Ohne meinen Frieden wärt ihr alle nichts!

GELB lachte in sich hinein:
Ihr seid alle so ernst. Ich bringe Lachen, Fröhlichkeit und Wärme in die Welt. Die Sonne ist gelb, der Mond ist gelb, die Sterne sind gelb … Eine Sonnenblume bringt die Welt zum Lächeln.
Ohne mich gäbe es keinen Spaß!

Als nächste begann ORANGE ihr Lob zu singen:
Ich bin die Farbe der Gesundheit und der Erneuerung. Ich mag rar sein, aber kostbar, denn ich diene den Bedürfnissen menschlichen Lebens. Ich überbringe die wichtigsten Vitamine. Denkt an Karotten, Kürbis, Mangos und Papayas. Ich hänge nicht ständig herum, aber wenn ich den Himmel zum Sonnenaufgang oder -untergang färbe, ist meine Schönheit so eindrucksvoll, dass niemand einen Gedanken an einen von euch verschwendet.

ROT konnte es nicht länger aushalten und rief aus:
Ich bin der Herrscher von allen! Ich bin das Blut – Lebensblut! Ich bin die Farbe der Gefahr und der Tapferkeit. Ich bin bereit für etwas zu kämpfen. Ich bringe Feuer ins Blut. Ohne mich wäre die Erde so leer wie der Mond. Ich bin die Farbe der Leidenschaft und der Liebe,
der roten Rose und der Mohnblume.

PURPUR erhob sich zu ihrer vollen Größe: Sie war sehr groß und sprach mit Pomp:
Ich bin die Farbe der Fürsten und der Macht. Könige, Häuptlinge und Bischöfe haben immer meine Farbe gewählt, weil ich das Symbol für Autorität und Weisheit bin.
Niemand zweifelt an mir, man hört und gehorcht.

Schließlich sprach INDIGO, viel leiser als all die anderen, aber mit ebensolcher Bestimmtheit:
Denkt an mich. Ich bin die Farbe der Stille. Ihr nehmt mich kaum wahr, aber ohne mich würdet ihr alle oberflächlich werden. Ich repräsentiere Gedanken und Betrachtung, Zwielicht und tiefes Wasser. Ihr braucht mich für das Gleichgewicht und für den Kontrast,
für das Gebet und den inneren Frieden.

Und so fuhren die Farben fort zu prahlen, jede von ihrer eigenen Erhabenheit überzeugt. Ihr Streit wurde lauter und lauter. Plötzlich war da ein heller Blitz und grollender Donner. Regen prasselte schonungslos auf sie nieder.
Die Farben drückten sich voll Furcht einer an den anderen,

um sich zu schützen.

Inmitten des Lärms begann der REGEN zu sprechen:
„Ihr dummen Farben streitet untereinander und versucht den anderen zu übertrumpfen!
Wisst ihr nicht, dass jeder von euch für einen ganz bestimmten Zweck geschaffen wurde, einzigartig und besonders?
Reicht euch die Hände und kommt zu mir.“

Sie taten wie ihnen geheißen wurde, sie kamen zusammen und reichten sich die Hände.

Der Regen fuhr fort:
Von nun an, wenn es regnet, erstreckt sich jede von euch in einem großen Bogen über den Himmel, um daran zu erinnern, dass ihr alle in Frieden miteinander leben könnt. Der Regenbogen ist ein Zeichen der Hoffnung auf ein Morgen. Daher, immer wenn ein guter Regen die Welt wäscht und ein Regenbogen am Himmel erscheint, erinnern wir uns daran, einer den anderen zu würdigen.

Freundschaft ist wie ein Regenbogen:
Rot, wie ein Apfel, süß bis ins Innerste.
Orange, wie eine brennende Flamme, die niemals auslöscht.
Gelb, wie die Sonne, die deinen Tag erhellt.
Grün, wie eine Pflanze, die nicht aufhört zu wachsen.
Blau, wie das Wasser, das so rein ist.
Purpur, wie eine Blume, die bereit ist, aufzublühen.
Indigo, wie die Träume, die dein Herz erfüllen.
Mögen wir alle Freundschaften finden, die dieser Schönheit gleichen.

Diese farbenreiche Erzählung stammt von Shiralee Cooper,
Leiterin von AuraLight/Unicorn – Australien

Einer der schönsten Wege

zu uns selbst
führt durch den Garten.
Das schönste ist, zu sehen,
wie der Frühling einfach weitermacht. Fütterung der geschlüpften Jungvögel fast im Minutentakt 🙂
Ohne uns.
Wie der Frühling es seit Tausenden von Jahren tut.
Die Vögel singen,
ehemals kahle Äste werden grün ,
die Sonne wärmt erste Blumen.
So wie immer.
Auch ohne uns.
Inmitten den durch Nachtfrost abgestorbenen Knospen an der Magnolie,
zeigen sich nun doch noch einige wunderschöne Blüten.