ist oft leider so

Der Dalai Lama wurde einmal gefragt, was ihn am meisten überrascht.
dalai-lama-hanne

Seine Antwort war:
„Der Mensch, denn er opfert seine Gesundheit,
um Geld zu machen.
Dann opfert er sein Geld,
um seine Gesundheit wiederzuerlangen.
Und dann ist er so ängstlich wegen der Zukunft,
dass er die Gegenwart nicht genießt.
Das Resultat ist,
dass er nicht in der Gegenwart oder in der Zukunft lebt.
Er lebt, als würde er nie sterben. 
stutor-hanneUnd dann stirbt er und hat nie wirklich gelebt…“

es ist wie es ist

Jeder hat seine eigene Geschichte –
urteile nicht über Menschen,
dessen Geschichte du nicht kennst…beurteile-nie-jemanden-hanne
Es kommt ein Zeitpunkt in deinem Leben
an dem du realisiert wer dir wichtig ist,
wer es nie war, und wer es immer sein wird.
Mach dir keine Gedanken
über die Menschen aus deiner Vergangenheit,
denn es gibt einen Grund
weshalb sie es nicht
in deine Zukunft geschafft haben.

Mal ne Frage ;-)

Wisst Ihr woher die Liebe zwischen Mann und Frau eigentlich kommt,
die Sehnsucht nach dem jeweils anderen? gemeinsam
Ihr werdet sicher Eure eigene Erklärung haben,
aber woher sie wirklich stammt, das will ich Euch jetzt verraten.
Platon, der große griechische Philosoph, hat uns darüber aufgeklärt:
Ursprünglich hat es nur Menschen gegeben,
die Mann und Frau zugleich waren,

Wesen mit vier Armen und vier Beinen – aber leider sehr frech.der-kuss
„Sie wollten hoch hinaus und griffen die Götter an“, sagt Platon.
Das ließen sich die Götter natürlich nicht gefallen, und Zeus beschloss –
ich zitiere – „die Menschen durchzuschneiden, wie man Birnen
zum Einmachen durchschneidet…“
Da nun das ursprüngliche Wesen entzweigeschnitten war,
ging jede Hälfte sehnsüchtig nach der anderen auf die Suche.
Sie umschlangen sich mit den Armen,24
verflochten sich miteinander im Verlangen zusammenzuwachsen…
Seither ist die Liebe zueinander den Menschen eingepflanzt,
sie führt zum Urwesen zurück, sie will aus zweien eins machen
und die Menschennatur heilen.
So ist jeder von uns das Bruchstück eines Menschen.
Ewig sucht jeder sein Gegenstück…

(Friedhelm Franken, *1943 dt. Journalist u. Publizist)

kannst du’s? ;-)

schaf_brille-hanne Du kannst niemals alle mit deinem Tun begeistern.
Selbst wenn du über’s Wasser laufen kannst,
kommt einer daher und fragt,
ob du zu blöd zum Schwimmen bist.

erde_umkreisen-hanne In einer Fünftelsekunde kannst du eine Botschaft
rund um die Welt senden.
Aber es kann Jahre dauern,
bis sie von der Außenseite eines Menschenschädels
nach innen dringt.
(Charles F. Kettering – General Motors)

und wieder mal

… eine kleine Geschichte zum nachdenken 😉mauer-zitat-hanne

Ein Vater und sein Sohn lebten friedlich und in völliger Eintracht.
Sie lebten von dem Ertrag ihrer Felder und Herden.
Sie arbeiteten miteinander und teilten gemeinsam, was sie ernteten.
Alles fing durch ein kleines Missverständnis an.
Dann kam es zu gegenseitigen Vorwürfen.
Eine immer größer werdende Kluft bildete sich zwischen ihnen,
bis es zu einem heftigen Streit kam.
Fortan mieden sie jeglichen Kontakt
und keiner sprach mehr ein Wort mit dem anderen.
Eines Tages klopfte jemand an der Tür des Sohnes …
Es war ein Mann, er suchte Arbeit.
„Kann ich vielleicht einige Reparaturen bei Ihnen durchführen?“
„Ich hätte schon Arbeit für dich“, antwortete der Sohn.
„Dort, auf der anderen Seite des Baches steht das Haus meines Vaters.
Vor einiger Zeit hat er mich schwer beleidigt.
Ich will ihm beweisen, dass ich auch ohne ihn leben kann.
Hinter meinem Grundstück steht eine alte Ruine, und davor findest du einen großen Haufen Steine.
Damit sollst du eine zwei Meter hohe Mauer vor meinem Haus errichten.
So bin ich sicher, dass ich meinen Vater nicht mehr sehen werde.“
„Ich habe verstanden“, antwortete der Mann.
Dann ging der Sohn für eine Woche auf Reisen.
Als er wieder nach Hause kam, war der Mann mit seiner Arbeit fertig.
Welch eine Überraschung für den Sohn!
So was hatte er nicht erwartet.
Denn anstatt einer Mauer hatte der Mann eine schöne Brücke gebaut.
Da kam auch schon der Vater aus seinem Haus, lief über die Brücke
und nahm seinen Sohn in die Arme.
„Was du da getan hast, ist einfach wunderbar!
Eine Brücke bauen lassen, wo ich dich doch schwer beleidigt hatte!
Ich bin stolz auf dich und bitte dich um Verzeihung.“
Während Vater und Sohn Versöhnung feierten, räumte der Mann sein Werkzeug auf und schickte sich an, weiterzuziehen.
„Nein, bleib doch bei uns, denn hier ist Arbeit für dich!“, sagten sie ihm.
Der Mann aber antwortete:
„Gerne würde ich bei euch bleiben, aber ich habe noch anderswo
viele Brücken zu bauen …“
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Freiheit liegt jenseits der Mauern,
die wir selbst errichten.