Es ist Zeit…

innezuhalten,
um die Stille und Ruhe zu genießen
Es ist Zeit…  für die wichtigen Menschen, die uns begleiten.
Es ist Zeit…  für die Worte und Gesten der Dankbarkeit.
Es ist Zeit…  zurück zu blicken und auf Erreichtes stolz zu sein.
Es ist Zeit…. Kraft zu tanken für die Aufgaben, welche vor uns stehen.

Es ist VorweihnachtszeitEinfach einmal innehalten
ohne planendes Gestalten,
dem Gedanken an das Morgen
eine Atempause borgen.

Das, was gestern auch gewesen,
ohne Schuldgefühl vergessen.
Bei der Kerze mildem Schein
träumen, wieder Kind zu sein.

Das den Augenblick genießt
und nicht fragt, was morgen ist.
So ohne Gründe sich zu freu’n,
müsst ein Gefühl wie Weihnacht sein.

Kommt alle gut in das erste Adventwochenendeund bleibt oder werdet bitte Alle gesund!   

Menschlichkeit

Dem Menschen, der der Menschlichkeit entbehrt,
helfen keine frommen Gesten.
(Konfuzius)


Manchmal bin ich stark, manchmal bin ich schwach,
manchmal bin ich stolz und manchmal gebe ich nach.
Manchmal bin ich sanft und manchmal fast gemein…
Habe ich die Nase voll, dann rufe ich laut „Nein“!

Manchmal lache ich und manchmal muss ich weinen…
Aber nach Regen wird auch die Sonne wieder scheinen…
Nach einer Niederlage geht es immer weiter…
Sorge mich nicht zu sehr, nehm’s möglichst gelassen und heiter.

Ich glaube, dass Engel mein Leben beschützen
und mich auf steinigen Wegen liebevoll stützen.
Ich hoffe, dass ein Licht mich durch jede Finsternis führt
und dass jeder Mensch in Not dieselbe Hilfe verspürt.
Ist das Leben manchmal schwierig und keine Lösung in Sicht,
mein Trost heißt

LIEBE, GLAUBE, ZUVERSICHT.„Humanität besteht darin,

dass niemals ein Mensch einem Zweck geopfert wird!“

(Albert Schweitzer)

Beispielhaft !

Wie viele kleine Dinge und Gesten
Großes und Wunderbares bewirken können. 😉
Einmal zog ein Vagabund mit seinem Plunder in ein Dörfchen.
Er klopfte am nächstgelegenen Haus.
“Es gibt in der ganzen Gegend nichts mehr zu essen“,
teilte man ihm mit, bevor er überhaupt den Mund aufmachen konnte.
„Oh, ich habe alles, was ich brauche“, winkte er ab,
„Ich will eine Steinsuppe kochen und bräuchte nur einen Topf.
Ihr seid alle eingeladen!“
Zögernd gab man ihm einen Topf.
Er füllte ihn mit Wasser und machte ein Feuer darunter.
Dann holte er einen braunen Stein aus seiner Tasche
und legte ihn ins Wasser.

Mittlerweile waren alle Dörfler neugierig erschienen.
„So“, sagte der Vagabund zu sich selbst,
“ich liebe diese Steinsuppe.
Ich hatte auch schon mal eine Steinsuppe mit Kohl,
die war natürlich kaum noch zu übertreffen.“
„Hmmm“, meinte eine alte Frau,
„so einen Kohl hätt ich noch“, und holte ihn herbei.
Der Metzger brummte: „Was ist schon Kohl ohne Fleisch?“
„Und Kartoffeln“, rief eine andere Frau,
„in eine Suppe gehören doch auch Kartoffeln!
Ein paar müsste ich noch haben.“
Zwiebeln tauchten auf, Möhren und Pilze –
die Suppe dampfte und roch so gut,
dass allen das Wasser im Mund zusammenlief.
Schließlich saßen sie beisammen, aßen gemeinsam
und es wurde ein richtiges Fest.
(Verfasser leider unbekannt)