gut zu wissen !

Mitgefühl ist die Brücke von der reinen Wahrnehmung, Empathie und Träumerei
zur positiven, unterstützenden Handlung.
❤️

Ich laufe eine Runde um den kleinen See.
Es ist klirrend kalt, der Schnee knirscht unter meinen Füßen und die Eisdecke
ist beinah geschlossen.

Nur noch ein kleines Loch gibt es,
an dem sich Enten, Schwäne und Fischreiher tummeln.
Ich stelle mir vor, ich würde nicht von oben, sondern von unten
auf diese Eisdecke schauen.

Bestimmt wäre das eine interessante Perspektive –
abgesehen davon könnte ich den Himmel sehen.
Alle Geräusche wären gedämpft.
Das Leben im See unter einer geschlossenen Eisdecke hört nicht auf –
aber es wird langsamer.
Die Fische stellen um auf Sparbetrieb – nur nicht zu viel Energie verbrauchen.

Solche Eisdecken gibt es auch in manchen Leben.
Das Gefühl abgeschnitten zu sein,
alles nur verschwommen wahrzunehmen, langsamer zu sein als gewöhnlich.
Wenn die Energie fehlt,
man sich lieber treiben lässt als aktiv zu sein
und wenn das „echte Leben“ gar nicht richtig zu einem durchdringt.

Der jüdische Poet und Sänger Leonard Cohen singt in seinem Lied „Anthem“:
„There’s a crack in everything. That’s how the light gets in.“
In allem gibt es einen Riss. So kann das Licht hineingelangen.

„Glück ist das Zusammentreffen von Phantasie und Wirklichkeit“
(Leo Tolstoi)

Fantasie lässt uns neue Welten erschaffen, Probleme kreativer lösen,
Emotionen vertiefen und uns stark und mutig fühlen, indem sie uns ermöglicht,
uns Dinge vorzustellen, die möglich sein könnten –
sie ist ein Schlüssel zu Freude, Entwicklung und neuen Perspektiven.

zum Jahreswechsel…

Dankbar sein für jede Enttäuschung und jeden Glücksmoment,
denn jede Erfahrung war mir ein Lehrmeister.
Schlechtes loszulassen und Gutes mitzunehmen,
um wieder mit einem Herz voller Hoffnung nach vorne zu schauen –
auf ein neues Jahr. 🍀

Ein bißchen mehr Friede und weniger Streit.
Ein bißchen mehr Güte und weniger Neid.
Ein bißchen mehr Liebe und weniger Haß.
Ein bißchen mehr Wahrheit, – das wäre was.
Statt so viel Unrast ein bißchen mehr Ruh‘.
Statt immer nur ich ein bißchen mehr du.
Statt Angst und Hemmungen ein bißchen mehr Mut
Und Kraft zum Handeln, – das wäre gut!
Kein Trübsal und Dunkel, ein bißchen mehr Licht.
Kein quälend Verlangen, – ein froher Verzicht!
Und viel mehr Blumen, so lange es geht,
Nicht erst auf Gräbern –
da blühn sie zu spät!
(Peter Rosegger)

Peter Rosegger plädierte damit für eine Welt mit weniger Konflikten und Egoismus,
dafür mehr Empathie, Wahrhaftigkeit und innere Ruhe,
indem er die Menschen ermutigt,

sich auf das „Wir“ zu besinnen und Mut für positive Veränderungen zu fassen,
anstatt sich in Ängsten zu verlieren. 🙏🕊💕

Öffentliche Worte

…werden Signale!
Für Gewalt oder für Verständigung,
für Abschottung oder Öffnung,
für Hilfe oder für Vertreibung.
Achten wir sehr genau auf unsere Sprache,
prüfen wir uns und andere,
was bei uns mitschwingt,
damit nicht indirekte Brandsätze
zu direkte Brandsätzen ermuntern.
(Friedrich Schorlemme)

Worte können in uns Gefühle der Begeisterung, der Leidenschaft,
der Hoffnung, der Liebe, des Vertrauens, der Zuversicht…

Aber auch Gefühle der Hoffnungslosigkeit, der Angst,
der Traurigkeit und der Einsamkeit auslösen.

Worte können uns somit Kraft geben, aber uns auch lähmen.

Worte können zu Waffen werden wenn, wie es oftmals geschieht,
sie auf Krieg und Vernichtung bewusst sind gezielt.

Doch gute und schöne Worte, wenn auch wirklich ehrlich gemeint,
sind wertvoller denn je, weil es Menschen vereint.

Es liegt an uns allen, die Macht unserer Worte zu erkennen
und sie bewusst sowie verantwortungsvoll einzusetzen.
Nur so können wir eine Gesellschaft schaffen, in der Respekt,
Toleranz und Empathie im Vordergrund stehen!

Die Mitteilungsmöglichkeit des Menschen ist gewaltig,
doch das meiste, was er sagt, ist hohl und falsch.
Die Sprache der Tiere ist begrenzt,
aber was sie damit zum Ausdruck bringen, ist wichtig und nützlich.
Jede kleine Ehrlichkeit ist besser als eine große Lüge.
(Leonardo da Vinci)