Jedem seine Welt

….und jedem seinen Traum
Wenn nichts mehr euch noch hält, verlasst ihr Zeit und Raum –
Wohin der Weg auch führt, verlernt niemals den Mut.
Ein Herz, das kennt kein Halten, wenn es ein andres sucht.

„Jedem seine Welt und jedem seinen Traum…“

eine schöne und bedeutungsvolle Aussage über die Vielfalt
und die Einzigartigkeit der menschlichen Erfahrung, sowie die Individualität
und subjektive Wahrnehmung der Welt, auch der Träume.

Dieser Satz impliziert, dass jeder Mensch seine eigene, einzigartige Sichtweise der Welt
sowie seine eigenen, persönlichen Träume hat und,
dass jeder Mensch die Welt
aus seiner individuellen Perspektive wahrnimmt.

Träume sind ein sehr persönliches und subjektives Erlebnis.
Sie sind Ausdruck unserer inneren Welt, unserer Wünsche, Ängste und unserer Fantasie.

Der Satz legt nahe, dass wir die Individualität anderer Menschen respektieren sollten,
sowohl in Bezug auf ihre Wahrnehmung der Welt als auch auf ihre Träume.

Einige Dinge werden immer stärker sein als Zeit und Raum,
wichtiger als Sprache und Lebensart.
Zum Beispiel, Deinen Träumen nachzugehen
und zu lernen Du selbst zu sein.
Mit anderen das wunderbare Geheimnis zu teilen,
das Du entdeckt hast.
(Aus „der träumende Delphin von Sergio Bambaren)

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Öffentliche Worte

…werden Signale!
Für Gewalt oder für Verständigung,
für Abschottung oder Öffnung,
für Hilfe oder für Vertreibung.
Achten wir sehr genau auf unsere Sprache,
prüfen wir uns und andere,
was bei uns mitschwingt,
damit nicht indirekte Brandsätze
zu direkte Brandsätzen ermuntern.
(Friedrich Schorlemme)

Worte können in uns Gefühle der Begeisterung, der Leidenschaft,
der Hoffnung, der Liebe, des Vertrauens, der Zuversicht…

Aber auch Gefühle der Hoffnungslosigkeit, der Angst,
der Traurigkeit und der Einsamkeit auslösen.

Worte können uns somit Kraft geben, aber uns auch lähmen.

Worte können zu Waffen werden wenn, wie es oftmals geschieht,
sie auf Krieg und Vernichtung bewusst sind gezielt.

Doch gute und schöne Worte, wenn auch wirklich ehrlich gemeint,
sind wertvoller denn je, weil es Menschen vereint.

Es liegt an uns allen, die Macht unserer Worte zu erkennen
und sie bewusst sowie verantwortungsvoll einzusetzen.
Nur so können wir eine Gesellschaft schaffen, in der Respekt,
Toleranz und Empathie im Vordergrund stehen!

Die Mitteilungsmöglichkeit des Menschen ist gewaltig,
doch das meiste, was er sagt, ist hohl und falsch.
Die Sprache der Tiere ist begrenzt,
aber was sie damit zum Ausdruck bringen, ist wichtig und nützlich.
Jede kleine Ehrlichkeit ist besser als eine große Lüge.
(Leonardo da Vinci)

ohne viele Worte …

weil zu krass für mich ! 😯
Gestern waren es bei uns noch über 36 Grad im Schatten
und ich fotografierte bei strahlendem Sonnenschein
meine schönsten Rosen.
Heute fotografierte ich beim Einkaufen in einem Discounter,
was mir erst einmal die Sprache verschlug …
Na klar, in vier Monaten ist ja schon wieder Weihnachten !
Traurig aber offensichtlich leider wahr :

Unsere Konsum- und Marktwirtschaft beruht auf der Idee,
dass man Glück kaufen kann,
wie man alles kaufen kann.
Und wenn man kein Geld bezahlen muss für etwas,
dann kann es einen auch nicht glücklich machen.
(Erich Fromm)

Es lohnt sich doch

ein wenig lieb zu sein
und alles auf das Einfachste zu schrauben,
und es ist gar nicht Großmut zu verzeihn,
dass andere ganz anders als wir glauben.
Und stimmte es, dass Leidenschaft Natur
bedeutete im Guten und im Bösen,
ist doch ein Knoten in dem Schuhband nur
mit Ruhe und mit Liebe aufzulösen.
(Joachim Ringelnatz)

Gedanken über Lästern

Die Schimpansen leben in komplexen Gesellschaften
mit maximaler Gruppengröße von 50 Affen und weshalb ?
Sie müssen alle Mitglieder mit eigenen Augen beobachten.
Weil ihnen die Sprache fehlt
und weil sie somit nicht tratschen oder lästern können,
hätten sie sonst keinen Überblick mehr.
Lästern ist also rein menschlich –
was jedoch nicht heißt,
dass wir hier und da nicht etwas achtsamer sprechen,
miteinander umgehen können und auch sollten.

Warum aber lästern Menschen?
Je mehr wir über andere lästern oder urteilen,
desto weniger lieben wir uns selbst.
Wenn wir mit anderen gemeinsam lästern, spüren wir zwar häufig ein Gefühl der Verbundenheit und fühlen uns zugehörig.
Aber dies ist Zugehörigkeit auf sehr niedrigem Niveau.
Wir sind gemeinsam lieblos, was zwar tatsächlich eine Art von
Gemeinschaftsgefühl schafft

nur eben eher wie bei Waldorf und Statler aus der Muppetshow:

Schon Friedrich von Bodenstedt riet deshalb :
„So flieh auch aus des Schwätzers Kreis, der Schlechtes nur von andern weiß!“ 😉