zum Jahreswechsel…

Dankbar sein für jede Enttäuschung und jeden Glücksmoment,
denn jede Erfahrung war mir ein Lehrmeister.
Schlechtes loszulassen und Gutes mitzunehmen,
um wieder mit einem Herz voller Hoffnung nach vorne zu schauen –
auf ein neues Jahr. 🍀

Ein bißchen mehr Friede und weniger Streit.
Ein bißchen mehr Güte und weniger Neid.
Ein bißchen mehr Liebe und weniger Haß.
Ein bißchen mehr Wahrheit, – das wäre was.
Statt so viel Unrast ein bißchen mehr Ruh‘.
Statt immer nur ich ein bißchen mehr du.
Statt Angst und Hemmungen ein bißchen mehr Mut
Und Kraft zum Handeln, – das wäre gut!
Kein Trübsal und Dunkel, ein bißchen mehr Licht.
Kein quälend Verlangen, – ein froher Verzicht!
Und viel mehr Blumen, so lange es geht,
Nicht erst auf Gräbern –
da blühn sie zu spät!
(Peter Rosegger)

Peter Rosegger plädierte damit für eine Welt mit weniger Konflikten und Egoismus,
dafür mehr Empathie, Wahrhaftigkeit und innere Ruhe,
indem er die Menschen ermutigt,

sich auf das „Wir“ zu besinnen und Mut für positive Veränderungen zu fassen,
anstatt sich in Ängsten zu verlieren. 🙏🕊💕

Wieder einmal…

eine kleine Geschichte zum nachdenken 😉

mauer-zitat-hanne

Ein Vater und sein Sohn lebten friedlich und in völliger Eintracht.

Sie lebten von dem Ertrag ihrer Felder und Herden.
Sie arbeiteten miteinander und teilten gemeinsam, was sie ernteten.

Alles fing durch ein kleines Missverständnis an.
Dann kam es zu gegenseitigen Vorwürfen.
Eine immer größer werdende Kluft bildete sich zwischen ihnen, bis es zu einem heftigen Streit kam.
Fortan mieden sie jeglichen Kontakt und keiner sprach mehr ein Wort mit dem anderen.

Eines Tages klopfte jemand an der Tür des Sohnes…

Es war ein Mann, er suchte Arbeit.

„Kann ich vielleicht einige Reparaturen bei Ihnen durchführen?“

„Ich hätte schon Arbeit für dich“, antwortete der Sohn.
„Dort, auf der anderen Seite des Baches steht das Haus meines Vaters.
Vor einiger Zeit hat er mich schwer beleidigt.
Ich will ihm beweisen, dass ich auch ohne ihn leben kann.
Hinter meinem Grundstück steht eine alte Ruine, und davor findest du einen großen Haufen Steine.
Damit sollst du eine zwei Meter hohe Mauer vor meinem Haus errichten.
So bin ich sicher, dass ich meinen Vater nicht mehr sehen werde.“

„Ich habe verstanden“, antwortete der Mann.Dann ging der Sohn für eine Woche auf Reisen.

Als er wieder nach Hause kam, war der Mann mit seiner Arbeit fertig.

Welch eine Überraschung für den Sohn!
So was hatte er nicht erwartet.

Denn anstatt einer Mauer hatte der Mann eine schöne Brücke gebaut.

Da kam auch schon der Vater aus seinem Haus, lief über die Brücke und nahm seinen Sohn in die Arme.

„Was du da getan hast, ist einfach wunderbar!
Eine Brücke bauen lassen, wo ich dich doch schwer beleidigt hatte!
Ich bin stolz auf dich und bitte dich um Verzeihung.“

Während Vater und Sohn Versöhnung feierten, räumte der Mann sein Werkzeug auf und schickte sich an, weiterzuziehen.

„Nein, bleib doch bei uns, denn hier ist Arbeit für dich!“, sagten sie ihm.

Der Mann aber antwortete:
„Gerne würde ich bei euch bleiben, aber ich habe noch anderswo viele Brücken zu bauen …“

Freiheit liegt jenseits der Mauern, die wir selbst errichten!




Immer wieder

weht eine leichte Brise,
die Welt ist schön,
doch braucht sie Liebe.
Ich lauf über Wiesen & Felder,
meine Gedanken sind oft schneller,
als meine Füße mich tragen können.
Und doch antworte ich mir,
keiner kann mich hören.
Immer wieder
weht eine leichte Brise,
die Welt ist schön
und braucht doch Liebe.
Ich sehe die Hasen im Zick-Zack rennen,
Bienen, die sich vom Nektar trennen.
Der Löwenzahn lässt seine Pollen fliegen,
kleine Fallschirme, bis sie liegen.
Immer wieder
weht eine leichte Brise,
die Welt ist schön
und braucht einfach Liebe.
Ins weiche Gras lass ich mich nieder,
saug die Schönheit auf, wie ein Schwamm.
Ich seh den schönen weißen Flieder-
auf ihm ein prächtiger Schmetterlingsschwarm.
Immer wieder
weht eine leichte Brise,
die Welt ist schön,
schenkt unendlich viel Liebe.
So ist es auch mit uns Menschen.
Wir denken zu oft-
können vieles nicht lenken.
Denn immer wieder
weht eine leichte Brise.
Die Welt ist so schön-
doch nicht OHNE Liebe.
(Luise Schoolmann)
Macht ist immer lieblos, doch Liebe ist niemals machtlos und
Friede ernährt, Unfriede verzehrt!
(altes Sprichwort)
Immer wieder… geht bei mir natürlich meine Familie vor,
weshalb ich bisher wegen unter anderem Hilfe bei Umzugsvorbereitungen usw.
nur sehr wenig Zeit für PC hatte, was sich auch noch eine Zeit lang hinzieht.
Lesen sowie kommentieren in Blogs die ich sehr gerne besuche,
klappt ja aber auch übers Handy, deshalb einfach mal so…
Danke und schön, dass es Euch hier gibt!

Freiheit ist …

ein Gut,
das durch Gebrauch wächst,

durch Nichtgebrauch dahinschwindet.
(Carl Friedrich Freiherr von Weizsäcker)
Endlich ist nun auch wieder unser Botanischer Garten in der Universitätsstadt Erlangen,
zumindest für den Außenbereich geöffnet,
wo ich gestern ganz herrlich die Seele baumeln lassen konnte. 🙂

Das Leben ist nicht ein Problem, das gelöst,
sondern ein Geheimnis, das gelebt werden muss
(Thomas Merton)
Friede beginnt damit,
dass jeder von uns sich jeden Tag um Seinen Körper
und Seinen Geist kümmert.
(Thích Nhất Hạnh)

nur ein Traum?

Friedliche Idylle,
vertraute Töne in der Stille…
plätschernde Enten am Ufer entlang,
Vogelgezwitscher – die Nachtigall sang.
Sonnenstrahlen im Wasser sich spiegelnd,
Halme im Grase – hin und her wiegend.
Hier findet man Ruhe – Geborgenheit,
ein Jeder hat für den anderen Zeit.
Dort wird nicht unterschieden
zwischen schwarz und weiß.
Friedliches Miteinander –
auf gemeinsamen
Gleis.
Es wächst die Natur,
ohne Pestizide und Gift.
Ohne Angst lebt der Mensch,
Natur und Tiere sind geschützt.

Dieser Ort – den wohl kaum noch einer kennt,
ist der Ort – den man auch den FRIEDEN nennt!
Ich entdeckte ihn einst, es war gar nicht so schwer,
ihn festzuhalten jedoch dagegen sehr.

… Denn erwacht man aus Träumen, muss man leider auch sehen,
wie schnell sie im Alltag vom Winde verwehen