Zu extrem…

ist mir manches in der so schönen Welt
extrem an der Grenze, was mir gar nicht gefällt.
Zu extrem, inakzeptabel tut der Gesellschaft nicht gut,
wozu man auch weder Geist braucht,
noch wirklich viel Mut!

„Denn das Wort ist wahr, dass ein Extrem regelmäßig
das entgegengesetzte Extrem auslöst.

Das gilt so beim Wetter, in unseren Körpern und erst recht bei den Staaten.“
(Sokrates)

Nürnberger Herbst- und Altstadtfest

Nürnberger Herbst- und Altstadtfest

Ein gesunder Menschenverstand hält nichts von Extremen,
er erfreut sich allein am Guten, Wahren und Schönen.Der Herbst ist eine Jahreszeit, die einlädt, das Wesentliche zu sehen und zu schätzen.Es ist die mildere Jahreszeit, und was wir an Blüten verlieren,
gewinnen wir an Früchten mehr als zurück.

In der Kühle der Luft liegt die Wärme der Gedanken. 

ist das so ? ;-)

Diesen, zum mal darüber nachdenken animierenden Beitrag, veröffentlichte ich bereits 2019 und hab oft den Eindruck, dass sich dieses zwiespältige Empfinden inzwischen sogar noch ausgeprägter entwickelt hat…

Viel Kälte ist unter den Menschen,
weil wir nicht wagen,
uns so herzlich zu geben, wie wir sind.
(Albert Schweizer)

Herzlichkeit
ist längst nicht mehr In,
wird oft falsch verstanden,
ergibt keinen Sinn.

Sachlich korrekt, möglichst ohne Gefühl,
ist was unsere Gesellschaft anscheinend nur will.
Bist du ein Herzmensch musst du deshalb wissen –
auch wenn du nur nett bist, oder herzlich und lieb
geht mancher auf Abstand, als wärst du ein Dieb.
Denn Herzlichkeit ist ja längst nicht mehr In,
wird zu oft falsch verstanden,
ergibt keinen Sinn.

Kinder
verfügen über zwei Superkräfte,
welche die meisten als Erwachsene verloren haben.
Die „bedingungslose Liebe“
und das völlige Fehlen
von Vorurteilen.

Öffentliche Worte

…werden Signale!
Für Gewalt oder für Verständigung,
für Abschottung oder Öffnung,
für Hilfe oder für Vertreibung.
Achten wir sehr genau auf unsere Sprache,
prüfen wir uns und andere,
was bei uns mitschwingt,
damit nicht indirekte Brandsätze
zu direkte Brandsätzen ermuntern.
(Friedrich Schorlemme)

Worte können in uns Gefühle der Begeisterung, der Leidenschaft,
der Hoffnung, der Liebe, des Vertrauens, der Zuversicht…

Aber auch Gefühle der Hoffnungslosigkeit, der Angst,
der Traurigkeit und der Einsamkeit auslösen.

Worte können uns somit Kraft geben, aber uns auch lähmen.

Worte können zu Waffen werden wenn, wie es oftmals geschieht,
sie auf Krieg und Vernichtung bewusst sind gezielt.

Doch gute und schöne Worte, wenn auch wirklich ehrlich gemeint,
sind wertvoller denn je, weil es Menschen vereint.

Es liegt an uns allen, die Macht unserer Worte zu erkennen
und sie bewusst sowie verantwortungsvoll einzusetzen.
Nur so können wir eine Gesellschaft schaffen, in der Respekt,
Toleranz und Empathie im Vordergrund stehen!

Die Mitteilungsmöglichkeit des Menschen ist gewaltig,
doch das meiste, was er sagt, ist hohl und falsch.
Die Sprache der Tiere ist begrenzt,
aber was sie damit zum Ausdruck bringen, ist wichtig und nützlich.
Jede kleine Ehrlichkeit ist besser als eine große Lüge.
(Leonardo da Vinci)

Jedes neue Jahr

ist eine Möglichkeit.
Entdecke dich selbst, entdecke die Welt.
Genieße die Zeit und besinne dich auf das, was zählt.

Einen kleinen persönlicher Rückblick auf die Zeit kurz vor Silvester und den Neujahrstag
fasste ich hier mal wieder in übersichtlichen Collagen zusammen.

Bamberg am 29.12.22

Kinogutscheine eingelöst und ein letztes mal im alten Jahr die größte Feuerzangenbowle in Nürnberg am 30.12.21 genossen.

Unser Naherholungsgebiet bei frühlingshaftem Wetter am 31.12.22

Nürnberg Albrecht Dürer-Platz und Burg am Neujahrstag 2023

Nürnberg Stadt und Burg am 01.01.2023

Irischer Neujahrsegen

Möge Gott dir im neuen Jahr
mehr Zeit schenken zu danken als zu klagen.
Mögen deine Freuden nach Tagen,
aber dein Kummer nach Stunden zählen.
Mögen die Zeiten selten sein,
an denen du deine Freunde entbehrst,
und kurz die Augenblicke
in der Gesellschaft von Dummköpfen.
Mögen alle Tränen des kommenden Jahres
Tränen der Freude sein….

Über diesen Anblick der Mandarinente am Fluss freute ich mich in meiner Geburtsstadt Bamberg am meisten. 🙂

… in diesem Sinne wünsche ich uns allen ein gutes,
vor allem auch gesundes und friedvolles Neues Jahr 2023  ❤

das Leben ist …

wie eine Reise im Zug
Man steigt oft ein und aus, es gibt Unfälle, bei manchen Aufenthalten angenehme Überraschungen und tiefe Traurigkeit bei anderen.
Wenn wir geboren werden, und in den Zug einsteigen treffen wir Menschen, von denen wir glauben, dass sie uns während unserer ganzen Reise begleiten werden:
unsere Eltern.

Leider ist die Wahrheit eine andere.
Sie steigen bei einer Station aus und lassen uns ohne ihre Liebe und Zuneigung,
ohne ihre Freundschaft und Gesellschaft zurück.
Allerdings steigen andere Personen, die für uns sehr wichtig werden, in den Zug ein.
Es sind unsere Geschwister, unsere Freunde und diese wunderbaren Menschen,
die wir lieben.

Manche der Personen die einsteigen, betrachten die Reise als kleinen Spaziergang.
Andere finden nur Traurigkeit auf ihrer Reise.
Und es gibt wieder andere im Zug, die immer da und bereit sind, denen zu helfen,
die es brauchen.

Manche hinterlassen beim Aussteigen eine immerwährende Sehnsucht…
Manche steigen ein, und wieder aus, und wir haben sie kaum bemerkt..
Es erstaunt uns, dass manche der Passagiere, die wir am liebsten haben, sich in einen anderen Wagon setzen. Und uns die Reise in diesem Abschnitt alleine machen lassen.
Selbstverständlich lassen wir uns nicht davon abhalten, die Mühsal auf uns zu nehmen, sie zu suchen und uns zu ihrem Wagon durchzukämpfen. Leider können wir uns dann doch nicht zu ihnen setzen, da der Platz an ihrer Seite schon besetzt ist.
Macht nichts, so ist die Reise: voll von Herausforderungen, Träumen, Fantasien, Hoffnungen und Abschieden… aber ohne Rückkehr.
Also, machen wir die Reise auf die bestmögliche Weise.
Versuchen wir mit unseren Mitreisenden gut auszukommen,
und suchen wir das Beste in jedem von ihnen…
Erinnern wir uns daran, dass in jedem Abschnitt der Strecke einer der Gefährten schwanken kann und möglicherweise unser Verständnis braucht.
Auch wir werden öfter schwanken und es wird jemanden geben, der uns versteht.
Das große Mysterium der Reise ist, dass wir nicht wissen, wann wir endgültig aussteigen werden, und genauso wenig, wann unsere Mitreisenden aussteigen werden,
nicht einmal der, der gleich neben uns sitzt.
Ich glaube, ich werde wehmütig sein, wenn ich aus dem Zug für immer aussteige… Ich glaube ja. Die Trennung von einigen Freunden, die ich während der Reise traf,
wird schmerzhaft sein.

Meine Kinder allein zu lassen, wird sehr traurig sein.
Aber ich habe die Hoffnung, dass irgendwann der Zentralbahnhof kommt,
und ich habe das Gefühl, sie ankommen zu sehen, mit Gepäck,
das sie beim Einsteigen noch nicht hatten.

Was mich glücklich machen wird, ist der Gedanke, dass ich mitgeholfen habe,
ihr Gepäck zu vermehren und wertvoller zu machen.

Meine Freunde, schauen wir darauf, dass wir eine gute Reise haben
und dass sich am Ende die Mühe gelohnt hat.
Versuchen wir, dass wir beim Aussteigen einen leeren Sitz zurücklassen,
der Sehnsucht und schöne Erinnerungen bei den Weiterreisenden hinterlässt.
(Verfasser Unbekannt)

Bei uns sind zur Zeit Ferien und Familie geht natürlich  immer vor...