ist doch so, oder ?

Jeder Mensch hat drei Charaktere:
Den, den er zeigt, den, den er hat, und den, den er zu haben glaubt.
(angelehnt an Alphonse Karr)

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Alles auf der Welt hat ein zweites Gesicht,
die Natur, die Kultur, die Religion, die Kunst, die Politik, die Liebe, alles!

Aber… um geliebt zu werden, sollte man zumindest liebenswert sein –
und das auch wirklich ehrlich, nicht nur so zum Schein.

Dieser Satz unterstreicht, dass wahre Liebe und echte Verbindungen
auf Authentizität basieren, nicht auf Inszenierung.
Liebenswert zu sein bedeutet,
ehrlich zu sich selbst und anderen zu sein,
statt sich für Anerkennung zu verstellen.

Ein Sprichwort besagt:
„Man kann sein Gesicht waschen, aber nicht sein Herz“.  😉

In der Kälte

des Winters
spüren wir die Wärme der Hoffnung auf einen neuen Frühling… heißt es eigentlich –
was man sich bei solchen Schneemengen über Nacht, aber noch nicht so wirklich vorstellen kann. 
😉Schneit der Himmel weiße Sterne, werden Wünsche wieder wahr.

Liegt die Welt im Silberschnee fängt die Zeit zum Träumen an.
(Unheilig)

„Ein Wort, das von Herzen kommt, macht dich drei Winter warm.“
Dieses chinesische Sprichwort betont,
dass aufrichtige, freundliche und liebevolle Worte eine anhaltend positive
und tröstende Wirkung auf den Empfänger haben,
die weit über den Moment des Aussprechens hinausreicht.

Hoffnung…

…ist das gefiederte Wesen,
das in der Seele nistet –
und die Melodie ohne Worte singt –
und niemals verstummt –
niemals.
Am schönsten erklingt sie im Sturm.
Und heftig muss der Sturm sein,
der den kleinen Vogel erschrecken könnte,
der so viele wärmte.
Ich hörte sie im kältesten Land
und auf dem seltsamsten Meer –
doch niemals, in der Not,
bat sie mich um einen Krümel.🕊

„Hope“ is the thing with feathers
That perches in the soul –
And sings the tune without the words –
And never stops – at all –
And sweetest in the Gale is heard –
And sore must be the storm
That could abash the little Bird
That kept so many warm
I’ve heard it in the chillest land
And on the strangest Sea –
Yet never- in Extremity,
It asked a crumb of me.

(Emily Deckinson)

Diese wunderschöne Metapher las ich im Wartezimmer meines Arztes
und dachte beim lesen mitunter auch an all jene Menschen,
denen es zur Zeit aus gesundheitlichen, oder auch anderen Gründen nicht gut geht… ❤️

Wie ein Baum tief verwurzelt ist und Stürmen standhält,
so gibt Hoffnung Halt und Kraft im Leben, besonders in schwierigen Zeiten.

Träume sind stark

Stärker als Neid, Hass, Geld und Kälte.
Träume lassen uns oftmals die Realität etwas leichter nehmen –
und wenn auf Träume Taten folgen, können sie auch die Welt verändern.

In einer grellen, schnelllebigen und zu lauten Zeit
will die „Traumfabrik“,

ein traumhaft schönes Event, das ich am Wochenende genießen konnte,
den poetischen Geist bewahren.

Die Traumfabrik ist ein vielschichtiges Kulturprojekt,
eine Mischung aus Tanz, Akrobatik, Varieté und Theater. 
Ein Erlebnis, das Herzen berührt.
Für kleine und große Träumer gleichermaßen –
eine Auszeit voller Licht, Fantasie und Staunen.

Der Journalist Wolfgang Houschka brachte es auf den Punkt:
Doch gerade das ist ja das Sensationelle an der „Traumfabrik“:
Träume wahr werden zu lassen mit einfachsten Mitteln.
Eine sanfte Entführung ins Reich des schier Unfassbaren
ohne Computer-Labyrinth und digital erzeugte Effekte.
Schlichtweg grandios und traumhaft schön.

schöne Erinnerungen…

sind wie schöne Blumen, die uns im Winter blühen.   

Blumen begeistern uns wegen ihrer bunten Farben,
dem intensiven Geruch, vor allem auch ihrer universellen Schönheit –
und das bereits seit Jahrtausenden.

Wenn Du vergnügt sein willst, umgib Dich mit Freunden,
wenn Du glücklich sein willst, umgib Dich mit Blumen.
(Japanisches Sprichwort)

 

gut zu wissen !

Mitgefühl ist die Brücke von der reinen Wahrnehmung, Empathie und Träumerei
zur positiven, unterstützenden Handlung.
❤️

Ich laufe eine Runde um den kleinen See.
Es ist klirrend kalt, der Schnee knirscht unter meinen Füßen und die Eisdecke
ist beinah geschlossen.

Nur noch ein kleines Loch gibt es,
an dem sich Enten, Schwäne und Fischreiher tummeln.
Ich stelle mir vor, ich würde nicht von oben, sondern von unten
auf diese Eisdecke schauen.

Bestimmt wäre das eine interessante Perspektive –
abgesehen davon könnte ich den Himmel sehen.
Alle Geräusche wären gedämpft.
Das Leben im See unter einer geschlossenen Eisdecke hört nicht auf –
aber es wird langsamer.
Die Fische stellen um auf Sparbetrieb – nur nicht zu viel Energie verbrauchen.

Solche Eisdecken gibt es auch in manchen Leben.
Das Gefühl abgeschnitten zu sein,
alles nur verschwommen wahrzunehmen, langsamer zu sein als gewöhnlich.
Wenn die Energie fehlt,
man sich lieber treiben lässt als aktiv zu sein
und wenn das „echte Leben“ gar nicht richtig zu einem durchdringt.

Der jüdische Poet und Sänger Leonard Cohen singt in seinem Lied „Anthem“:
„There’s a crack in everything. That’s how the light gets in.“
In allem gibt es einen Riss. So kann das Licht hineingelangen.

„Glück ist das Zusammentreffen von Phantasie und Wirklichkeit“
(Leo Tolstoi)

Fantasie lässt uns neue Welten erschaffen, Probleme kreativer lösen,
Emotionen vertiefen und uns stark und mutig fühlen, indem sie uns ermöglicht,
uns Dinge vorzustellen, die möglich sein könnten –
sie ist ein Schlüssel zu Freude, Entwicklung und neuen Perspektiven.

Faszination Weltkulturerbe

Das UNESCO-Welterbe Bamberg
begeistert Besucher vor allem als Ort erlebbarer Geschichte
und als lebendig-quirlige Kulturstadt.
In der Bergstadt präsentiert sich Bamberg als das fränkische Rom,
die Inselstadt mit Klein Venedig.

Die Bronzeplastik „,Centurione I“, des polnischen Bildhauers Igor Mitoraj, wurde im Jahre 1987 geschaffen und verbindet antike Formen mit modernen Elementen des Verfalls.

In Anlehnung an die klassischen Meister der Renaissance, wie Michelangelo,
fügte Mitoraj seinen Werken bewusst Brüche und Beschädigungen hinzu.

Die Statue zeigt das überdimensionale Fragment eines jugendlich wirkenden Gesichts,
dem große Teile fehlen – darunter auch beide Augen und der Hinterkopf.

Der Künstler thematisiert damit sowohl die Unvollkommenheit
des menschlichen Körpers, als auch seine Zerbrechlichkeit.

Unvollkommenheit macht uns nahbar und verbindet uns mit anderen,
da sie unsere gemeinsamen menschlichen Erfahrungen widerspiegelt.

Perfektion ist eine Illusion; Fehler, Schwächen und das „Nicht-perfekt-sein“
sind Teil des Menschseins.


Zitate sind verheißungsvoll…

denn sie bringen oft komplexe Ideen auf den Punkt und
sie transportieren tiefe Einsichten über das Leben,
die Welt oder die menschliche Natur.   😉
Der Satz von Bill Vaughan, „Schneeflocken sind wie Menschen, alle voneinander verschieden. Schaden können sie, wenn sie in der Masse ihre Eigenart verlieren,“ drückt aus, dass Individualität wichtig ist; wenn Individuen (Menschen/Schneeflocken) ihre Einzigartigkeit in der Masse aufgeben, können sie schaden, was eine Warnung vor Konformität und dem Verlust der Persönlichkeit im Kollektiv ist. Er betont die Schönheit und Wichtigkeit der Vielfalt und warnt, dass Massenverhalten zur Gefahr werden kann, wenn die Einzigartigkeit verloren geht.

„Ich liebe den Winter, weil er mich lehrt, mich auf das Wesentliche zu besinnen.“
(Rainer Maria Rilke)

Ein kleines Steinchen rollte munter
Von einem hohen Berg herunter.

Und als es durch den Schnee so rollte,
Ward es viel größer als es wollte.

Da sprach der Stein mit stolzer Miene:
„Jetzt bin ich eine Schneelawine“.

Er riß im Rollen noch ein Haus
Und sieben große Bäume aus.

Dann rollte er ins Meer hinein,
Und dort versank der kleine Stein.
(Joachim Ringelnatz)

das Jahr 2026

ist kein Neuanfang,
es ist eine neue Chance, es besser zu machen…
und gute Vorsätze scheitern nicht an der Zeit, sondern daran,
dass wir uns selbst vergessen.

„Der eine sieht nur Bäume, Probleme dicht an dicht.
Der andre Zwischenräume – und das Licht.“


Dieses schöne Zitat von E. Matani vermittelt eine optimistische Perspektive,
dass man auch in schwierigen Situationen Freiräume und Hoffnung finden kann.
Es ist eine Metapher für Optimismus und Resilienz, die dazu ermutigt, auch bei vielen Problemen die Hoffnung und die Chancen nicht aus den Augen zu verlieren.

Inspirierende Zeilen las ich auch auf dem letzten Blatt
meines schönen Garten-Abreißkalenders von 2025:

„Manch einer blickte am letzten Tag des alten Jahres noch einmal zurückauf die zurückliegenden Ereignisse.
Vieles ist geschehen, vieles haben wir geleistet, vieles hat uns Kraft und Nerven gekostet.
Doch man soll nicht grollend zurückdenken.
Besser man schaut großmütig über all die Herausforderungen, Unstimmigkeiten und die großen und kleinen Ärgernisse, die uns fast täglich begleiten, hinweg.
Es ist doch viel schöner, sich an angenehme Dinge zu erinnern
und nicht nachtragend zu sein.

Freuen wir uns über die Erfolge unserer Kinder und halten wir ihnen nicht schlechte Leistungen vor, die sicherlich auch nicht immer ausbleiben.
Denken wir lieber an die schönen Rosenblüten, die sogar den Blattläusen widerstehen konnten, und nicht an die Aussaat, die uns im Frühling misslungen ist, obwohl wir doch alles richtig gemacht haben.
Mit diesen positiven Gedanken gestärkt, kannst du in das neue Jahr 2026 starten.

Auch die kommenden Monate werden arbeitsreich und anstrengend sein,
wir werden Gutes und Schlechtes erleben, womöglich sogar viel Kraft brauchen,
um das Leben zu meistern.

Doch immer wieder werden wir schöne Stunden erleben, Erfolge verbuchen
und sicher auch viel lachen können.“

Ein einst guter Freund schrieb mal zum Abschluss seiner Bloggerzeit im Blog
„ich weiß wofür ich Zeit haben möchte“… 😉

In diesem Sinne wünsche ich allen von Herzen ein gutes, friedvolles
und vor allem auch gesundes Neues Jahr 2026.
♥️