Poesie und Weltgeschehen

Jedes Jahr Ende August findet in Erlangen, mit dem 1980 gegründeten Erlanger Poetenfest,
der Auftakt zum deutschen Bücherherbst statt.
In rund 100 Einzelveranstaltungen stellen über 80 Schriftsteller,
Literaturkritiker sowie Publizisten in Lesungen und Gesprächen ihre Neuerscheinungen vor.

das junge Podium

Mit zahlreichen Einzelveranstaltungen rund um die aktuelle Literatur gehört das,
seit 2023 (leider) umbenannte Poet*innenfest, mit zu den größten und renommiertesten Literaturfestivals im deutschsprachigen Raum.

Am besten gefiel mir die Lesung des Autors Jakob Hein (deutscher Schriftsteller und Arzt) beim Einblick in seinen absurd komischen Roman über eines der größten deutschen Geheimnisse (siehe oben in der Collage), weshalb ich mir dieses Buch auch sofort kaufte. 🙂

Eine herrlich abgedrehte Geschichte mit einem der entspanntesten Helden der Literatur.
Ein Roman über Wahrheit und Dichtung. Und über die Macht der Phantasie.

Dieses so interessante Fest fand u.a. im wunderschönen Erlanger Schlossgarten statt,
in dem auch der Botanische Garten zu einem kurzen Besuch einlud.

Der Sommer war rilkegemäß noch einmal groß und lockte am Wochenende mit allem Schönen, was das Leben lebens- und liebenswert macht.🎶🌺🌞

Mit diesem Beitrag verabschiede ich für mich hier den Sommer,
den ich nach langer (er)drückender Schwüle nun am Wochenende,
nach endlich die Luft reinigenden Regen,
wieder frei durchatmend genießen konnte
😀

…und zumindest bei mir hier im Blog ist nun auch erstmal wieder,
u.a. wegen bevorstehendem Urlaub, etwas Pause. 🤗🍀🕊

Schön ist…

der Tropfen Tau am Halm und nicht zu klein,
der großen Sonne selbst ein Spiegelglas zu sein.

(Friedrich Rückert)

Jeder Regentropfen ist eine Welt, der Tau ein wahrer Planetensegen;
die Luft ein ganzes gegossenes Meer von Weltkörpern.

(aus: Fragmente aus dem Nachlass eines jungen Physikers)
(Johann Wilhelm Ritter)

Regentropfen
feinen Perlenschnüren gleich
hängend an Blüten und Früchten
glänzend wie kleine funkelnde Diamanten 💎

Nachdem der Himmel nur noch trüb und grau war,
erhellte ein Lichtblick den endlich wieder sonnigen Horizont.
😀

An Tagen, die viel Regen bringen, brauchen wir Menschen,
die sich nach Sonnenschein anfühlen.

ein Lächeln

wirkt auf Schwierigkeiten wie die Sonne auf Wolken –
es löst sie auf.   🙂
(Sri Aurobindo)
Optimismus ist die Fähigkeit,
den blauen Himmel hinter Wolken zu ahnen.
(Madeleine Robinson)
Wasser ist die Seele aller Dinge, es ist die Quelle des Lebens.
Während einer der Regenpausen
besuchte ich wieder mal unseren Botanischen Garten in Erlangen.

Mein liebstes Ziel sind dort immer auch die sehr schön angeegten Seerosenbecken. ❤

Der Mensch besieht sein Spiegelbild
nicht in fließendem Wasser, sondern im stillen Wasser.
(Zhuangzi)

Grünes Heupferd

Der viele Regen der letzten Zeit
brachte auch manches, für mich überraschende, auf dem Rasen zum Vorschein

Meist tritt ein Schwarm Flugameisen bei bestimmten Witterungsbedingungen auf.
Etwa wenn das Wetter warm und schwül ist oder ein Gewitter bevorsteht.
Gelbe Ameisen im Garten sind weitaus unbedenklicher als schwarze Ameisen.
Sie bauen ihr Nest unterhalb der Graswurzeln, halten den Boden schön locker
und verbessern die Luftzirkulation.
Der Monat August ist bei uns in Bayern auch Ferienzeit
und für mich heißt auch deshalb nun erstmal hier im Blog – Pause,
denn Familie geht ja immer vor und mein innerer Akku wird dann auch,
bei einer sehr schönen kleinen „Überraschungsreise“ für mich, wieder aufgeladen!  😉 ❤

In unruhigen Zeiten …

können farbenfrohe Schmuckstücke auch Orte der Ruhe und Besinnung sein!
Seit über 100 Jahren werden jedes Jahr zur Osterzeit
zahlreiche Brunnen und Quellen dekoriert.
Nach zwei Jahren Pause,
werden aus schnöden Brunnen wieder bunte Kunstwerke.

Der Brauch, an Ostern die Brunnen oder Wasserstellen farbenfroh zu dekorieren, hat seinen Ursprung darin, dass auf den kargen Hochebenen der Fränkischen Schweiz das Wasser in früheren Jahrhunderten ein knappes und kostbares Gut war.
Um im Frühjahr das Wasser zu ehren, entstand der österliche Schmuck an den Brunnen.Von ganzem Herzenwünsche ich Euch allen eine schöne,
besinnliche, friedvolle und vor allem aber auch gesunde Osterzeit !

Gartenlust ✿♥

eine traditionelle Gartenausstellung um Schloss Weißenstein in Pommersfelden
eine Gemeinde im oberfränkischen Landkreis Bamberg
konnte am vergangenen Wochenende nach zwei Jahren Pause,
nun endlich wieder stattfinden.

Frühling, frische Luft, sehr schöne Schlossanlage

Spezialitätengärtner, Kunsthandwerker…

Ausgefallenes und Schönes für Garten, Haus und auch Balkon.

Die Pracht der Gärten aber
hat stets die Liebe zur Natur zur Voraussetzung. 
(Madame de Staël)

Bunt

lautet der fünfunddreißigste Begriff zum sehr schönen Projekt

>>„Wöchentliche Fotochallenge“ #35

von Roland bei ROYUSCH-UNTERWEGS
wobei auch ich mich wieder sehr gerne beteilige.
Mein Bild dazu zeigt wieder einmal unsere schöne Burg in Nürnberg,
beim beliebten Event „die Blaue Nacht“ was ich,
wie auch noch einige andere so schöne kulturellen Veranstaltungen,
seit zwei Jahren sehr vermisse. ❤

Im Jahr 2000, dem Jahr des 950. Nürnberger Stadtjubiläums, lud DIE BLAUE NACHT erstmals die Nürnberger Bürgerinnen und Bürger ein, Kunst und Kultur in ungewöhnlichem Rahmen und zu ungewohnter Zeit zu erleben. Mit mittlerweile ca. 140.000 Besucherinnen und Besucher aus Nürnberg, der Region, dem gesamten Bundesgebiet und dem Ausland, mehr als 300 Programmpunkten in über 80 Institutionen, Höfen, auf Plätzen und in den Straßen der Nürnberger Altstadt ist DIE BLAUE NACHT Deutschlands größte und vielfältigste
Lange Nacht der Kunst und Kultur.

Nun auch noch die erfreuliche Nachricht:
Nach einer zweijährigen Corona-bedingten Pause,
werden die Planungen für eine erneute Ausgabe
der beliebten Nürnberger Langen Nacht der Kunst und Kultur
für das Jahr 2022 wieder aufgenommen.

Quelle Text und Info: nuernberg.de/internet/dieblauenacht/

das Leben ist

wie eine Kamera …
Fokussiere dich auf das Wichtigste
und fang die schönen Momente ein.
„Negative“ sind zum noch Entwickeln da.
Und wenn ein Bild nichts geworden ist,
versuche es einfach nochmal,
mach ein Neues!

… zumindest mal wieder hier im Blog
😉

Wenn schon, denn …

Wenn schon Lebkuchen seit August in manchen Geschäften angeboten werden,
denn schon auch Schnee im September, zumindest in den Bergen. 😉
Was wir nun überraschend bei unserem verlängerten Wochenende
mit viel Spaß und Freude in Bad Gastein/Österreich unter Beachtung aller notwendigen Sicherheitsvorkehrungen erlebten.Mit der Gondelbahn auf den Stubnerkogel Weidende Kühe, mit dem Handy durch die Scheibe der Gondel fotografiert.
Nur mit mehr Gelassenheit macht Reisen wieder Sinn.
Wenn die Menschen nicht mehr hetzen, um so viel wie möglich zu erleben,
ist das für viele ein neues Erlebnis. Kleine Pause am schönen Chiemsee bei herrlichem Wetter auf der Heimfahrt.

Fortsetzung folgt …

das Alter

ist wie die Woge im Meer.
Wer sich von ihr tragen lässt, treibt obenauf.
Wer sich dagegen aufbäumt, geht unter.
(Gertrud von Le Fort)
Diese kleine Geschichte fand ich im Netz und sie berührt mich sehr …

Ein Taxifahrer aus NYC schrieb:
Als ich an der gewünschten Adresse ankam, hupte ich.
Nachdem ich ein paar Minuten gewartet hatte, hupte ich nochmal.
Dies war die letzte Fahrt meiner Schicht, deswegen überlegte ich mir einfach weg zu fahren, aber stattdessen parkte ich das Auto und ging zur Tür und klopfte… „Moment“, antwortete eine brüchige, ältere Stimme.
Ich konnte hören, wie etwas über den Boden geschliffen wurde.
Nach einer langen Pause öffnete sich die Tür.
Eine kleine Frau in ihren 90ern stand mir gegenüber.
Sie trug ein bedrucktes Kleid und einen Hut mit einem Schleier, der aussah als stamme er aus einem Film aus der 40ern. Neben ihr war ein kleiner Koffer.
Die Wohnung sah aus als wenn dort niemand seit Jahren wohnen würde.
Alle Möbel waren mit Laken bedeckt.
Es gab keine Uhren an den Wänden, kein Schnickschnack
oder Utensilien auf den Schränken.

In der Ecke war ein Karton, der gefüllt mit Fotos und Glasdekoration war.
„Würden sie meine Tasche zum Auto tragen?“ fragte sie.
Ich nahm ihren Koffer mit zum Taxi und drehe um, um der Frau zu helfen.
Sie nahm mich beim Arm und wir gingen langsam den Bordstein entlang.
Sie hörte nicht auf sich bei mir für meine Freundlichkeit zu bedanken.
„Das ist doch selbstverständlich“, sagte ich ihr.
„Ich versuche nur meine Fahrgäste so zu behandeln, wie ich möchte,
dass meine Mutter behandelt wird.“

„Oh, Sie sind so ein guter Junge“, sagte sie.
Als wir beim Taxi ankamen, gab sie mir die Adresse und fragte:
„Können wir durch die Innenstadt fahren?“
„Das ist aber nicht der kürzeste Weg“, antwortete ich rasch.
Ich guckte in den Rückspiegel. Ihre Augen glänzten.
„Ich habe keine Familie mehr“, mit einer sanften Stimme sprach sie weiter.
„Der Arzt sagt, dass ich nicht mehr lange habe …“
Leise führte ich meine Hand zum Zähler und schaltete ihn aus.
„Welche Strecke möchten Sie fahren?“, fragte ich.
Für die nächsten zwei Stunden fuhren wir durch die Stadt. Sie zeigt mir das Gebäude, wo sie mal als Aufzugführerin gearbeitet hat.
Wir fuhren durch die Nachbarschaft, in der sie und ihr Mann lebten als sie frisch verheiratet waren. Sie ließ mich vor einem Möbelgeschäft anhalten, welches früher mal ein Tanzsaal war zu dem sie tanzen ging als sie eine junge Frau war.
Manchmal, als wir an bestimmten Gebäuden oder sogar Straßenecken vorbei fuhren, fragte sie mich langsamer zu fahren.
Sie saß nur da und starrte in die Dunkelheit und sagte nichts.
Als die ersten Sonnenstrahlen zu sehen waren, sagt sie plötzlich:
„Ich bin müde. Lassen sie uns jetzt fahren.“
In Stille gehüllt führen wir zu der Adresse, die sie mir gegeben hatte.
Es war ein flaches Gebäude, wie eine kleine Kuranstalt mit einer kleinen Einfahrt umrahmt von Säulen.
Zwei Pfleger kamen zum Taxi, sowie wir anhielten.
Sie waren besorgt und achteten auf jede ihrer Bewegungen.
Sie mussten sie erwartet haben.

Ich öffnete den Kofferraum und trug ihren kleinen Koffer zur Tür.
Die Frau wurde schon in einen Rollstuhl gesetzt.
„Wie viel bekommen Sie von mir?“, fragt sie als sie in ihre Handtasche griff.
„Nichts“, antwortete ich.
„Sie brauchen doch einen Lebensunterhalt“, sagte sie.
„Es gibt andere Fahrgäste“, entgegnete ich.
Fast ohne darüber nachzudenken, beugte ich mich hinunter und umarmte sie.
Sie hielt mich fest.

„Sie haben einer alten Frau einen kleinen Moment des Glücks gegeben,“ sagte sie. „Dankeschön.“
Ich drückte ihre Hand und ging in die Morgendämmerung…
Hinter mir schloss sich eine Tür. Es war das Geräusch eines sich schließenden Lebens…
Ich holte während dieser Schicht keine weiteren Fahrgäste ab.
Ich fuhr ziellos in der Gegend rum.

Für den Rest des Tages konnte ich kaum sprechen.
Was wäre, wenn diese Frau einen unfreundlichen oder ungeduldigen Fahrer, der nur auf das Ende seiner Schicht wartet, erwischt hätte?
Was wäre, wenn ich nicht zur Tür gegangen wäre oder nur einmal gehupt hätte und dann weggefahren wäre?
Auf einen kurzen Rückblick denke ich nicht,
dass ich nie etwas Wichtigeres in meinem Leben getan habe.

Wir sind alle in dem Glauben,
dass unsere Leben umgeben von schönen Momenten sind.

Aber schöne Momente fangen uns unwissend – wunderschön verpackt in etwas, das andere als klein oder nichts betrachten.
(Autor leider unbekannt)

wer rastet, der rostet

Diese Redensart entstammt aus dem Jahr 1837.
Eigentlich ist der Spruch selbsterklärend
und eine Aufforderung zur Aktivität,
körperlich wie geistig.
Es soll damit ausgedrückt werden,
dass mangelnde körperliche Bewegung
oder mangelnde mentale Aktivität
sich negativ auf die Gesundheit
und Leistungsfähigkeit des Menschen auswirkt.
Schön und passend ist auch das englische Sprichwort
„a rolling stone gathers no moss“
was übersetzt heißt,
ein rollender Stein setzt kein Moos an.

Quelle Text: fitnesstrainer.expert
 
Familie mit Einsatz beim Umzug usw.
hält mich zur Zeit noch ziemlich auf Trapp,

bin dann auch wieder sehr viel unterwegs…
Werde weiterhin sehr gerne eure Blogs besuchen,
nur mit dem bloggen
ist erst einmal
>> Pause <<